DRK Presseinformationen https://www.brk-gap.de de DRK Wed, 01 Feb 2023 10:41:52 +0100 Wed, 01 Feb 2023 10:41:52 +0100 TYPO3 EXT:news news-310 Fri, 30 Dec 2022 11:05:16 +0100 Das Rote Kreuz wünscht ein gutes neues Jahr 2023 /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/das-rote-kreuz-wuenscht-ein-gutes-neues-jahr-2023.html Das Rote Kreuz im Landkreis blickt zurük auf ein aufreibendes Jahr 2022. Mit vielen Einsätzen und großen Herausforderungen. 2022 wird - da sind sich die Kommentatoren bereits einig - als ein Jahr der Krisen in die jüngere deutsche Geschichte eingehen. Der Krieg in der Ukraine ist auch bei uns spürbar, mit höheren Preisen bei Tankstellen und Heizkostenabrechnungen. Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine suchen Zuflucht in Deutschland und auch im Landkreis. Das Bahnunglück bei Burgrain hat uns im Juni einmal mehr vor Augen geführt, wie schnell der Alltag aus den Fugen geraten kann. Der erneute G7-Gipfel in Elmau hat über Wochen viele ehren- und hauptamtliche Kräfte gebunden und nicht zuletzt hat gerade zu Jahresbeginn die Coronapandemie noch eine viel höhere Bedeutung gehabt als heute.  Wir haben geimpft und getestet, Dienstleistungen, die zum Ende des Jahres Geschichte sein werden. Vor uns liegt ein neues Jahr und neue Herausforderungen. Die soziale Not im Landkreis wächst, so unser Eindruck. Die Übernahme des Seniorenheimes in der Lagerhausstraße in Garmisch-Partenkirchen ist für uns die richtige Antwort auf diese Herausforderung. Ein professionelles und qualitativ hochwertiges Pflegeangebot ist ein wichtiger Baustein, um älteren MitbürgerInnen ein angemessenes Alter im Landkreis zu ermöglichen. Wir hoffen, dass 2023 der Neubau der Wache in Murnau Gestalt annimmt. Und wir wollen uns auch in 2023 für die Sicherheit und Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis einsetzen.

Wir bedanken uns bei allen, die uns in der Vergangenheit unterstützt haben. Den vielen ehrenamtlichen Retterinnen und Rettern, den Helferinnen und Hlefern bei den vielen Aufgaben, die wir im Grpßen wie im Kleinen übernehmen. Wir bedanken uns bei unseren vielen Fördermitgliedern, die mit ihren Beiträgen immer wieder dafür sorgen, dass dringend benötigte Ausrüstung angeschafft werden kann und wir dort helfen können, wo die Not am Größen ist. Wir sagen Danke bei allen Organisationen und Partnern, die uns unterstützt und mit uns zusammen gearbetet haben, den Feuerwehren im Landkreis, den Gemeindeverwatungen und dem Landratsamt, THW und MKT, bei den Kliniken im Landkreis und Firmen wie Langmatz, die uns ermöglicht haben vielen Kindern nach dem Ende der Pandemie das Schwimmen beizubringen.

 

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news-306 Thu, 16 Apr 2020 19:57:16 +0200 Ein Monat im Dauereinsatz /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/ein-monat-im-dauereinsatz.html Bisher kannte man sie vor allem aus Filmen wie Outbreak, Contagion oder „I am Legend“. Menschen in signalfarbenen Ganzkörperanzügen, die eher an Astronauten denn an Wissenschaftler oder Ärzte erinnern. In Zeiten von Corona sind sie fast zum Alltag geworden. Sie kümmern sich in Wuhan, New York oder eben GarmischPartenkirchen um die Versorgung von Patienten, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Ihre Schutzausrüstung sieht nicht ganz so martialisch aus wie in den Filmen, doch sie verbreiten in ihren Ganzkörperanzügen mit drei Lagen Gummihandschuhen, Atemmasken und Schutzbrillen immer noch ein mulmiges Gefühl. „Wir können Menschen nur in solche Einsätze schicken, wenn wir sie bestmöglich vor einer Ansteckung schützen“ sagt Hans Steinbrecher, der die sogenannte CBRNE-Einheit des Roten Kreuzes im Landkreis Garmisch-Partenkirchen leitet. Das Kürzel steht für Einsätze mit chemischen, biologischen, radiologischen, nuklearen oder explosiven Stoffen und Materialien. Elf solcher Einheiten gibt es in Bayern, die GarmischPartenkirchener sind für das gesamte Oberland zuständig. Weil glücklicherweise solche Einsätze eher die Ausnahme sind, kommen die Spezialisten im Umgang mit gefährlichen Stoffen außerhalb von Pandemiezeiten nur selten zum Einsatz. 2017 etwa, als im Wellenberg in Oberammergau ein Unfall mit Chlorgas für Aufregung sorgte. Oder 2 Jahre zuvor, als einige Gegendemonstranten des G7-Gipfels von Tränengas gereinigt werden mussten. Trotz der vergleichsweise wenigen Einsätze müssen die Spezialisten permanent den Umgang mit Schutzausrüstungen und Hilfsmitteln üben. Damit sie in Krisensituationen einsatzbereit sind. Wie jetzt während der Coronakrise. „Trotz des Dauerstresses ist die Stimmung gut“, erzählt Steinbrecher. „Alle Helfer sind nach wie vor mit großem Engagement dabei“. Besser vielleicht sogar als bei den Übungen, die sonst den Alltag bestimmen. Denn die 13 Mitglieder der Schnelleinsatzgruppe Gefährliche Stoffe und Güter (SEG GSG) wie sie in der Nomenklatur der Katastrophenschützer offiziell heißen werden überall gebraucht. Als Einsatzkräfte, aber auch als Anleiter für Rettungsdienstmitarbeiter, die derzeit auch COVID-19-Patineten in die Kliniken fahren. Seit einem Monat befinden sich durchgehend sechs bis acht Rotkreuz-Retter im Dauereinsatz. Nur zwei Sonntage gab es bisher Pause. Ansonsten rücken sie täglich aus, um bei Verdachtspersonen zu Hause oder im Drive-In in Garmisch Abstriche vorzunehmen. Oder bei den bislang drei Massentestungen in Seniorenwohnheimen im Landkreis. Bisher waren es etwa 600 (???) Abstriche, am größten Einsatztag 140 innerhalb eines vormittags. Immer mit dabei, Hans Steinbrecher und sein Stellvertreter Benedikt Oswald. Steinbrecher ist stolz darauf, dass sich bislang keiner seiner Helfer selbst mit dem Virus angesteckt hat. „Das zeigt, dass jeder Handgriff sitzt und sich die vielen Übungen gelohnt haben“. So müssen zum Beispiel mehrere Lagen Gumminhandschuhe übereinander angezogen werden, damit später beim Ausziehen kein möglicherweise kontaminiertes Stück der Schutzausrüstung mit bloßen Händen angefasst werden muss. Die Gummihandschuhe werden zudem mit Klebeband mit dem Schutzanzug verklebt,, um dem Virus kein Schlupfloch zu lassen. „Jeder Mann der in den Einsatz geht, hat einen Helfer, der ihm beim An- und Ausziehen hilft und darauf achtet, dass sich keine Nachlässigkeit später zu einem Gesundheitsrisiko entwickelt“. Am Ende landet die komplette Schutzausrüstung in einem eigenen Müllsack der als Sondermüll entsorgt wird. Nur die Brillen werden desinfiziert und wieder verwendet. Wie lange die Krise noch dauert und damit auch der tägliche Einsatz weiß im Moment niemand. „Ein paar Wochen werden wir sicher noch ausrücken“, schätzt Steinbrecher.

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news-279 Mon, 23 Dec 2019 13:41:17 +0100 Die Bereitschaft Murnau sagt "Vergelts Gott" /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/die-bereitschaft-murnau-sagt-vergelts-gott.html Schon wieder ist fast ein ganzes Jahr vorbei. Ein Jahr, in welchem auch bei uns wieder jede Menge los war.

Zu Beginn ging es los mit der Schneekatastrophe die uns ganz schön beschäftigt hat.
An zahlreichen Bereitschafts- und Übungsabenden haben wir unser Wissen geschärft und durch praktische Übungen vertieft.
Sechs Blutspendeaktionen haben wir auch dieses Jahr wieder im Kultur- und Tagungszentrum durchgeführt.
Durch zwei Altpapier- und Kleidersammlungen, durch den Betrieb des Weißbierkarussells am Volksfest und durch den Murnauer Christkindlmarkt haben wir finanzielle Mittel erwirtschaftet
Verschiedenste Veranstaltungen wurden von uns sanitätsdienstlich abgesichert (Kulturknall, Theater, Staffelseelauf)
Wir richteten das traditionelle Luftgewehrschießen der Bereitschaften aus
Unsere Fahnenabordnung war beim Jahrtag, Fronleichnam, der Volksfesteröffnung, beim Bataillonsfest der Gebirgsschützen, bei der Fahrzeugweihe der Feuerwehr Murnau und beim Volkstrauertag vertreten.
Wir wurden zu über 40 kleineren und größeren Einsätzen alarmiert und leisteten vor Ort qualifizierte erste Hilfe.

Aber auch die Gemeinschaftspflege kam nicht zu kurz. Sei es nun nach unseren Dienstabenden, unserem Grillfest, unserem Ausflug zu DRK Bereitschaft Lauffen a. N. oder bei unserer traditionellen Weihnachtsfeier.

Die BRK Bereitschaft Murnau bedankt sich bei allen Unterstützern recht herzlich. Sei es nun durch die unkomplizierte Genehmigung von Veranstaltungen, die Überlassung der KTM-Küche für die Blutspende, die unentgeltliche Überlassung von Fahrzeugen für unsere Altpapier- und Kleidersammlung, die Unterstützung beim Luftgewehrschießen, die Organisation des Weißbierkarussells, der Festzüge und des Christkindlmarkts, oder durch Ihre finanzielle Unterstützung in Form von Spenden, oder einfach auch durch aktives Mitanpacken. 

Euch allen ein herzliches „Vergelts Gott“.

 

Euch und Euren Familien wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein erfolgreiches, glückliches, gesundes und friedvolles Jahr 2020.

Wir sind auch zwischen den Feiertagen für Euch im Einsatz, wenn wir gebraucht werden.

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news-275 Thu, 31 Oct 2019 11:46:55 +0100 Sparkasse und Rotes Kreuz machen fit für die digitale Zukunft. /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/sparkasse-und-rotes-kreuz-machen-fit-fuer-die-digitale-zukunft.html WhatsApp, Instagram, Facebook und Online-Banking sind für manchen der älteren Generation immer noch Fremdwörter. Gemeinsam wollen Kreissparkasse und Rotes Kreuz nun den Weg ins Internet per PC und Smartphone erleichtern. Dazu haben Sie Fabian Knabel engagiert, der ab sofort sein Freiwilliges Soziales Jahr (digital) beim BRK absolviert und im kommenden Jahr eine Digitalsprechstunde in Garmisch-Partenkirchen betreuen wird. Wie schützt man sich vor Phishing-Mails und Spam, wie installiert man eine App oder richtet einen Hotspot ein. Probleme rund um die Nutzung von Smartphones und PC gibt es viele und selbst sogenannte „Digital Natives“, also die Generation der unter 40-jährigen, die mit digitaler Kommunikation aufgewachsen sind, hat so ihre Probleme, wenn ein Update liebgewonnene Apps verschwinden lässt oder plötzlich Geld vom Konto abgebucht wird.

Immerhin: Mittlerweile finden auch etwa die Hälfte der über 70-jährigen den Weg ins Internet. „Dabei ist gerade für alleinstehende Senioren das Internet oft das wichtigste Medium, um Kontakt zu Verwandten und Freunden zu halten und damit einer Vereinsamung vorzubeugen“, weiß Klemens Reindl, Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes. „Wir müssen auch die älteren Menschen bei der Digitalisierung mitnehmen“ sagt Grit Fugmann, Vorständin der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen.

Gemeinsam wollen Rotes Kreuz und Sparkasse deshalb nun Senioren – bzw. Allen, die mit den digitalen Medien sicher umgehen wollen – helfen, sich im Netz besser zurecht zu finden. Dazu bündeln Sie ihre Kompetenzen.

Das BRK hat viel Erfahrung bei der Schulung gerade auch von Senioren, die Sparkasse verfügt über digitales Know-how, wenn es um Fragen wie Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit im Netz geht. Ab Februar 2020 finden während der Schulzeiten jeden Montagvormittag im BRK Kreisverband digitale Schulungen statt, die sich speziell an Senioren wenden. Neben Einsteigertipps gibt es auch Informationen zum sicheren Online-Banking und zum Schutz vor Phishing-Seiten. „Wir zeigen aber auch, wie einfach Banking dank digitaler Kommunikation heute sein kann“ sagt Joachim Späth von der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen, der dort das Projekt betreut.

Die Schulungen gibt unter anderem Fabian Knabel. Der 19-jährige hat in diesem Jahr sein Abitur in Ettal gemacht und absolviert nun ein Freiwilliges Soziales Jahr (digital) beim Roten Kreuz. Seine Aufgabe ist es, digitale Medienangebote zu erstellen und zu verbreiten. Dazu lernt er in den nächsten zwei Monaten den Umgang mit Kamera und Bildbearbeitungssoftware sowie die redaktionelle Betreuung von Instagram und Facebook.

Ab Februar gibt er dann auch einen Teil der Schulungen im Kreisverband, geplant ist auch eine digitale Sprechstunde in der Sparkasse.

BRK und Kreissparkasse teilen sich die Kosten für den Murnauer. „Für mich ist das FSJ die perfekte Möglichkeit, digitale Medienarbeit kennenzulernen und gleichzeitig auch anderen beim Umgang mit Smartphone und PC zu helfen“ sagt Knabel und man sieht ihm an, wie sehr im die Aufgabe Spaß machen wird.

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news-274 Wed, 18 Sep 2019 09:06:39 +0200 Retten ist international /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/retten-ist-international.html Wenn die Erde bebt, Hochwasser ganze Landstriche überflutet oder Vulkane ausbrechen, dann sind lokale Hilfskräfte und oft auch nationale Organisationen schnell an der Grenze ihrer Kapazitäten. Deshalb gibt es ein europäisches Krisenmanagement für Katastrophen mit Hunderten oder sogar Tausenden Verletzten. Das Rote Kreuz beteiligt sich an solchen Einsätzen mit Spezialeinheiten aus vielen Nationen. Vom 12. bis 14. September übten sie gemeinsam in der Steiermark den Ernstfall. Über 300 Teilnehmer retteten mehr als 1.000 Verletzte und Verschüttete. Auch Retter aus Garmisch-Partenkirchen waren bei der europäischen Großübung Ironore2019 dabei. Wenn nach einem Tsunami oder Erdbeben viele Verletzte schnell professionelle Hilfe brauchen, dann brauchen auch die Helfer Unterstützung. Sie brauchen zum Beispiel Geräte um Verschüttete zu finden und zu befreien, Verpflegung und sauberes Wasser, zuverlässige Transportmöglichkeiten, Behandlungsräume vor Ort. Die Bewältigung einer Katatsrophe ist auch eine logistische Meisterleistung. "Da kommen lokale Rettungsdienste und Katastrophenschutzkräfte schnell an ihre Grenzen", weiß Hans Steinbrecher, der am vergangenen Wochenende für das BRK an der Übung Ironore teilgenommen hat. "Deshalb werden Einheiten mit Spezialkenntnissen aus ganz Europa zusammengestellt. Die Hilfe des Roten Kreuzes organisiert dabei ein Büro in Brüssel. Hans Steinbrecher - im Zivilleben Leiter des BRK-Rettungsdienstes im Landkreis - war gefragt als Mitglied der sogenannten CBRNE-Einheit. Diese Schnelleinsatzgruppe ist darauf spezialisiert, sich um Opfer zu kümmern, die Kontakt mit chemischen, radioaktiven, explosiven oder biologischen Substanzen hatten. Sie können die Patienten reinigen und erstversorgen ohne sich selbst zu gefährden. Sie tragen dazu bei ihrer Arbeit Spezialanzüge. Allein der routinierte Umgang mit diesen, das An- und Ausziehen, die Arbeit in ihnen und die spätere Reinigung muss regelmäßig geübt werden. Das Rote Kreuz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen stellt die CBRNE-Einheit für das ganze Oberland. Deshalb waren unsere Spezialisten bei der Übung in Österreich besonders gefragt. "Im Ernstfall und je nach Schadensereignis können wir künftig auch zu solchen Einsätzen gerufen werden." Und die müssen nicht nur in Europa stattfinden. Über 250 Mal seit Einführung des europäischen Krisenmechnismus Anfang des Jahrtausends, rückten europäische Katastrophenschützer aus. Zum Beispiel beim Erdbeben in Chile 2010, den Hochwasserkatastrophen in Ungarn und Rumänien oder bei den großen Waldbränden in Schweden. "Wenn viele Kräfte aus vielen verschiedenen Ländern innerhalb kurzer Zeit und unter schwierigsten Bedingungen zusammen arbeiten sollen, dann muss natürlich auch die Kommunikation geübt werden und jeder muss wissen, wie der andere arbeitet und tickt", sagt Hans Steinbrecher. Deshalb sind Übungen wie jetzt in der Steiermark so wichtig. Auch wenn dafür wertvolle Freizeit geopfert werden muss. Denn Katastrophenschutz ist beim Roten Kreuz Ehrenamt.  Übrigens: Auch Kreisgeschäftsführer Klemens Reindl war mit dabei, als Beobachter für die Bergwacht. Er weiß: "Ohne das freiwillige Engagement der vielen Helfer und Retter im Roten Kreuz und in anderen Hilfsorganisationen, käme für viele Menschen bei Katastrophen jede Hilfe zu spät.

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news-273 Fri, 02 Aug 2019 15:29:40 +0200 Prüfen, Rufen Drücken: Grainauer Schüler lernen Leben retten. /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/pruefen-rufen-druecken-grainauer-schueler-lernen-leben-retten.html Nur in knapp jeden zweiten Fall leistet ein Laie in Deutschland bei einem Herzstillstand Erste Hilfe und ergreift Wiederbelebungsmaßnahmen. Deutlich weniger als in anderen Ländern. Daran wollen Deutschlands Anästhesisten in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien etwas ändern. Der Ärztliche Leiter des Klinikums Garmisch-Partenkirchen, Dr. Werner Leidinger – selbst Notarzt und Chefarzt des Rotkreuz-Kreisverbandes – hat deshalb dieses Projekt für die Schulen im Landkreis aufgesetzt. Mit eigens entwickelten Programmen werden Lehrer in der Herz-Lungenwiederbelebung trainiert, sodass sie dieses Wissen im Unterricht an die Schüler weitergeben können. Der Kiwanis Club Garmisch-Partenkirchen spendet das Geld für die Anschaffung der ersten zehn Puppen für die Grundschule in Grainau. Petra Anschütz schaltet den Verstärker ein, aus den Boxen singen die BeeGees „Staying Alive“. Sofort beugen sich zehn Schüler der Grundschule Grainau über den „Ambuman“ und pressen seinen Plastikbrustkorb mit durchgedrückten Armen im Rhythmus der Musik ein. Wie kein anderer passt der Hit aus dem Jahr 1977 zur Herzdruckmassage.  Geduldig erklärt Dr. Werner Leidinger den 8- bis 9-jährigen der 3. Und 4. Klasse der Grundschule in Grainau, wie man im Ernstfall ein Leben rettet. Das wichtigste ist, prüfen ob jemand nicht mehr atmet, dann sofort den Notruf 112 absetzen und mit der Reanimation beginnen. Die Schüler sind mit Feuereifer dabei. Anfang der Woche erhielt die Grainauer Schulleiterin Petra Anschütz zehn Übungspuppen, die speziell für den Einsatz im Klassenzimmer entwickelt wurden. Die Grundschule unter der Zugspitze ist die erste Schule im Landkreis die bei dem Projekt mitmacht.  Petra Anschütz: „Wir sind sozusagen die Versuchskaninchen um herauszufinden, ab welchem Alter das Training Sinn macht.“ Auch Erstklässler kommen mit der Übungspuppe anscheinend gut zurecht, verstehen sofort worauf es im Ernstfall ankommt.

„Einfach und robust“, das sind in den Augen von Werner Leidinger die Haupteigenschaften des Reanimationskits. „Der Einsatz im harten Schulalltag ist nichts für komplizierte Technik“, sagt er. Künftig sollen die Schüler etwa alle zwei Monate an den Puppen üben. Entscheidend für das Gelingen des Projektes war deshalb, dass sie dauerhaft an jeder Schule bleiben können.

Für die Grundschule in Grainau hat der Kiwanis Club Garmisch-Partenkirchen die Anschaffung finanziert. Präsident Günter Meck und seine Mitstreiter kümmern sich vor allem um die Belange von Kindern. „Als die Anfrage an uns herangetragen wurde, haben wir sofort ja gesagt.“ Auch für weitere Puppen für alle Schulen im Landkreis gibt es bereits Spendenzusagen. Ziel ist es, dass möglichst an allen Grund-, Mittel- und weiterführenden Schulen die Laienreanimation gelehrt und gelernt wird. Ab dem kommenden Schuljahr wollen Klinikum und Rotes Kreuz deshalb gezielt Schulleiter und Lehrer ansprechen. „Wenn Kinder lernen im Ernstfall richtig zu reagieren und beherzt helfen, dann wird hoffentlich auch in Deutschland die Quote für Laienreanimation steigen.“ Bei weniger als jedem zweiten Herzstillstand leistet hierzulande ein Ersthelfer richtig Erste Hilfe. In anderen Ländern sind es über 70%. „Viele Leute haben nur einmal im Erste-Hilfe-Kurs bei der Führerscheinprüfung etwas über Reanimation gelernt, haben Angst etwas falsch zu machen.“ Diese Angst möchte Werner Leidinger den Kindern mit seinem Projekt nehmen. Interessierte Schulen und Lehrer können sich bereits jetzt an das BRK, Tel.: 08821-94321-0 wenden. Ab dem kommenden Schuljahr 2019/20 haben alle Schulen im Landkreis die Möglichkeit am Projekt teilzunehmen. Die Lehrerinnen werden von Ausbildern des BRK im Umgang mit den Puppen geschult. Der Verband der deutschen Anästhesisten und Intensivmediziner hat umfangreiches und zielgruppengerechtes Lehrmaterial entwickelt, das ebenfalls kostenlos zur Verfügung steht. (www.schuelerrettenleben.de)

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news-272 Tue, 23 Jul 2019 14:04:58 +0200 Offene Ganztagsschule ein voller Erfolg /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/offene-ganztagsschule-ein-voller-erfolg.html Am Ende eines Schuljahres gibt es Noten für alle Schüler. Nicht in der offenen Ganztagsschule des Roten Kreuzes. Hier ziehen Betreuer und Kinder gemeinsam Bilanz. Und die ist durchweg positiv. Zum Beispiel an der Bürgermeister-Schütte-Schule in Garmisch-Partenkirchen. Hier schafften gleich vier Schüler auch dank der Betreuung in der offenen Ganztagsschule des Roten Kreuzes den Übertritt an die Realschule. Adela ist neun Jahre alt. Vor drei Jahren kam sie mit ihren Eltern aus Bosnien nach Garmisch-Partenkirchen. Nun spricht sie nicht nur fließend und akzentfrei Deutsch, sie hat auch ein Übertrittszeugnis für die Realschule im Schulranzen. Mit drei Mitschülern wird sie im kommenden Jahr die St. Irmengard Realschule besuchen. „Ohne die Betreuung in der OGTS“, sagt das Mädchen, das begeistert Skateboard fährt, „hätte ich das nicht geschafft.“ So sehen es auch Evelyn und Alena. Auch sie haben beide einen Migrationshintergrund und sind sich sicher, ohne die Hausaufgabenbetreuung, ohne Leseschule, ohne Förderunterricht wäre ihnen das nicht gelungen. Das bestätigt auch Schulleiterin Stefanie Schmidt. „Viele Schüler bei uns können zum Schulanfang kaum Deutsch oder kommen erst in einer höheren Klasse zu uns“. Nur mit einem strukturierten und verlässlichen Angebot wie in der offenen Ganztagsschule können wir diesen Schülern helfen, Anschluss zu finden.“ Dafür sorgt Claudia Leipold mit ihrem Team. Zum Beispiel mit einem Leseunterricht für die Jüngsten aber auch individueller Förderung für Kinder, die den Übertritt an eine höhere Schule schaffen wollen und können. „Allerdings lernen wir in der offenen Ganztagsschule nicht nur, sondern wir essen zusammen, wir musizieren, basteln, spielen und machen Sport.“ Von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr werden Kinder der Grundschule von Claudia Leipold und ihren Mitarbeitern betreut. Es gibt ein warmes Mittagessen, Freizeit- und Lernprojekte. „Wir wollen den Kindern vermitteln, dass Fleiß, Disziplin und Engagement am Ende nicht nur Erfolg bedeuten, sondern auch mehr Spaß.“ Dazu gehört auch ein enger Kontakt mit den Eltern und den Klassenleitern. Dass sie das haben zeigen nicht nur die Schulerfolge der Kinder, sondern auch die Anmeldungen für das kommende Jahr: Bereits jetzt sind alle Plätze der offenen Ganztagsschule an der Bürgermeister-Schütte-Schule belegt.

Auch die Offene Ganztagsschule in Oberammergau feierte einen erfolgreichen Abschluss des Schuljahres. Unter anderem mit dem Kunstprojekt „Kultur macht stark“. Unter dem Motto „Unser grünes Alpenland“ haben sich 16 Schülerinnen und Schüler intensiv mit Landschaft und Natur im Landkreis auseinander gesetzt. Die Künstlerin Maneula Dilly aus Krün, zeigte in dem vom Bundesbildungsministerium geförderten Projekt den Kindern nicht nur, wie man mit Pinsel und Farben umgeht, sondern auch wie man die Sinne für Natur und Umwelt schärft. Am Ende entstanden 16 Kunstwerke, die am Freitag erstmals in der Mittelschule Oberammergau präsentiert wurden. Unterstützt wurde das Projekt von

Offene Ganztagsschulen sind ein ergänzendes Betreuungsangebot zum vormittäglichen Unterricht. Feste Bestandteile offener Ganztagsschulen sind eine Mittagsverpflegung, Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen sowie Angebote zur sportlichen, musischen und gestalterischen Erziehung. In Absprache mit der jeweiligen Schulleitung wird für die offene Ganztagsschule ein pädagogisches Konzept erarbeitet. Das Rote Kreuz bietet im Landkreis Garmisch-Partenkirchen drei offene Ganztagsschulen an:  an der Bürgermeister-Schütte-Schule in Partenkirchen, der Grund- und Mittelschule in Oberammergau sowie der Grund- und Mittelschule in Bad Kohlgrub. Die Anmeldung für das folgende Schuljahr erfolgt in der Regel bis Anfang Mai. In den  offenen Ganztagsschulen in Bad Kohlgrub und Oberammergau  stehen noch freie Plätze zur Verfügung.

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news-271 Sun, 14 Jul 2019 15:16:32 +0200 Realistische Übung für die Hundestaffel im Oberland /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/realistische-uebung-fuer-die-hundestaffel-im-oberland.html Wenn Rettungskräfte üben, dann stoßen die Übungleiter oft schnell an ihre Grenzen. Schließlich sind die Darsteller von Verletzten nie wirklich verletzt und oft wissen die Teilnehmer zumindest in etwa, was sie erwartet. Bei der Übung der Rettunhshundestaffeln in Oberammergau, haben die Übungsleiter versucht so realistisch wie irgendmöglich zu sein. Die Darsteller - Jugendliche der Feuerwehr und des Roten Kreuzes aus Oberammergau - waren hervorragend geschminkt und über ein riesiges Areal am Fusse des Laber verteilt. 800.000 m2 mussten die 18 Hunde und ihre Führer absuchen. Fast drei Stunden suchten die Teams, bis alle 16 "Vermissten" gefunden waren. Um neun  Uhr morgens ging die App auf Claudia Bierlings Smartphone ein. "Vermisstensuche in Oberammergau. Treffpunkt Parkplatz Laberbergbahn". So würde im Ernstfall auch ein Einsatz an die Mitglieder der Rettungshundestaffel versendet werden.  Claudias Partner Frodo ist bereits einsatzbereit. Trotzdem brauchen sie von Murnau bis ins Ammertal noch etwa 45min. Andere Mitglieder  der Rettungshundestaffel des Roten Kreuzes kommen aus Weilheim und Bad Tölz.Sie treffen sich zu einer gemeinsamen Übung. "Der realistischsten, die wir bsiher gemacht haben", sagt Übungsleiter Daniel Eisfeld. Das Szenarion: Eine Schulklasse ist beim Abstieg vom Laber in ein Unwetter geraten. Die Schüler haben sich in Panik aus den Augen verloren. 16 gelten als vermisst.

Insgesamt treffen sich an diesem Sonntag morgen 65 Retter und Helfer unterhalb der Bergbahn. Es gibt Kaffee und belegte Semmeln. Um elf Uhr, nach einer kurzen Einsatzbesprechung gehen schließlich 18 Teams in den Einsatz. Jedes Team besteht aus einem geprüften Rettungshund, einem Hundeführer und einem Partner. Veronika Steinel begleitet Claudia und Frodo an diesem Tag in den Einsatz. Sie kümmert sich um den Funkkontakt zur Einsatzleitstelle  und behält die Übersicht im Gelände. Eine wichtige Aufgabe, denn Frodo und seine beiden Begleiterinnen haben ein anspruchsvolles Terrain zugewiesen bekommen. Ihr Suchgebiet 2 liegt im Wald mit steilen Anstiegen und ohne Weg. Mit Klopapier markiert Veronika wo sie mit der Suche beginnen. Kaum hat Frauchen Claudia den Rüden losgeschickt, sucht dieser das Gelände ab, zieht immer weitere Kreise. "Das ist gut", sagt Claudia, "denn nur wenn sich der Hund gut löst, können wir schnell auch eine große Fläche absuchen". Frodo ist an diesem Tag unermüdlich. Doch es dauert zwei Stunden bis das Suchtem einen der 16 "Vermissten" findet. Seit Stunden wartet Darsteller Ludwig auf seinen Einsatz. Am frühen Morgen haben Maskenbildner ihm eine Kopfverletzung geschminkt, aus seiner Hand ragt ein abgebrochener Ast. Ludiwg - so seine Geschichte - ist gestürzt, kann sich an nichts erinnern. Professionell verarztet Claudia Hand und Platzwunde am Kopf, während Veronika die Leiststelle informiert und einen Notarzt und den Rettungsdienst in die Nähe der Unfallstelle beordert. Etwa 25 Mal im Jahr wird die Schnelleinsatzgruppe Rettungshund Oberland des Roten Kreuzes zu Einsätzen gerufen. Meistens von der Polizei, die Suchaktionen koordiniert. Auch an diesem Tag ist ein Beobachter der Polizei dabei, ebenso wie zwei Teams der Hundestaffel der Bergwacht. Rettungshunde und Herrchen oder Frauchen müssen eine etwa zweikjährige Ausbildung absolvieren, bis sie erstmals in den Einsatz gehen können. Und zuivor eine anspruchsvolle Prüfung bestehen. Retriever Frodo tritt voraussichtlich im Herbst an. Um danach als Rettungshund bei Einsätzen auch offiziell auf die Suche gehen zu können. Seine Vorgängerin in Claudia Bierlings Haushalt, Hündin Laila, war ebenfalls geprüfte Rettungshündin.  Wer Interesse an der Hundestaffel des Roten Kreuzes hat, findet hier weitere Informationen.

 

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news-270 Sun, 07 Jul 2019 11:24:38 +0200 Motorrad über alles: das Rote Kreuz auf den Motorradtagen in Garmisch-Partenkirchen /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/motorrad-ueber-alles-das-rote-kreuz-auf-den-motorradtagen-in-garmisch-partenkirchen.html 40.000 Besucher hat BMW an diesem Wochenende in Garmisch-Partenkirchen erwartet und soviele sind wohl auch gekommen. Denn es gab viel zu sehen und viel zu erleben. Spektakuläres Steilwandfahren im Motodrom, Stuntshows in der Show-Arena und natürlich Motorräder satt. Die Bereitschaft Garmisch sorgte auch 2019 für die Sicherheit auf den Motorradtagen. Fazit von Einsatzleiter Benedikt Oswald nach einem zumindest am Freitag und Samstag sehr heißen Wochenende: "Was dem Motorrad das Benzin ist, ist für den Menschen Wasser" Sie sind seit 17 Jahren ein Besuchermagnet: die BMW Motorradtage auf dem Hausbergparkplatz in Garmisch-Partenkirchen. Zehntausende folgen reglemäßig  dem Lockruf des Münchener Konzerns und widmen drei Tage am Fuße des Hausbergs ganz ihrem Hobby. Der Faszination für Motorräder und was man mit ihnen anstellen kann. Hinter den Kulissen ein enormer Aufwand für den Veranstalter und die vielen Helfer. Seit Jahren leistet auch die Bereitschaft Garmisch-Partenkirchen ihren Beitrag zum Gelingen des Festivals. Jeweils etwa zehn Retter sind in mehreren Schichten am Tag im Einsatz. "Insgesamt", sagt Benedikt Oswald, "waren es an diesem Wochenende etwa 35 Kolleginnen und Kollegen, die zum Beispiel Blasen und Schürfwunden versorgten. Vor allem aber mussten Kreislaufprobleme behandelt werden. Bereits beim Aufbau machten die hohen Temperaturen den Arbeitern und Helfern zu schaffen. Bis zum Samstag Abend litten auch viele Besucher unter der Hitze und ließen sich im kühlen SAN-Zelt behandeln. Immer wieder auch Patienten, die deutliche Anzeichen einer Exsikkose zeigten. So wurde die ein oder andere Flasche ´Ringerlösung verabreicht, um bei den Betroffenen den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

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news-269 Tue, 02 Jul 2019 15:00:15 +0200 Aufregendes Wochenende für die Wasserwachten an Staffelsee und Riegsee /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/aufregendes-wochenende-fuer-die-wasserwachten-an-staffelsee-und-riegsee.html Das heisse Wochenende brachte nicht nur Rekordtemperaturen sondern auch eine ganze Reihe von Einsätzen für die Wasserwachten an Staffelsee und Riegsee. Darunter etwa der Fund einer Handgranate im Riegsee, erschöpfte Paddler, die es mit ihren SUPs nicht mehr ans Ufer des Staffelsees schafften und einen Mann, der nach einem Wespenstich bewußtlos wurde. Tragisch endete für einen Karlsfelder Badegast der Besuch am Staffelsee. Beim Schwimmen erlitt er wahrscheinlich einen Herzinfarkt. 45 Rettungskräfte der Wasserwacht suchten nach dem Vermissten. Ein Taucher fand den Ertrunkenen nach einer Stunde schließlich in 11m Tiefe. Ganz schön auf Trab hielten die Ereignisse an den beiden großen Seen im nördlichen Landkreis die ehrenamtlichen Retter der Wasserwachten Riegsee/Hofheim und Uffing/Seehausen. "Wir hatten gut zu tun", bestätigen Dominik Warnstorff und Klaus Schauer, die beide an diesem Wochenende Dienst hatten. Am Riegsee hielt der Fund einer Handgranate die Retter in Atem. Nachdem ein Anwohner in etwa 2 m Tiefe den verdächtigen Gegenstand entdeckt hatte, rückten Polizei und Wasserwacht an. Um besser beurteilen zu können, um was es sich letztlich handeln könnte, betauchten Retter mit einer Unterwasserkamera die Stelle. Die Aufnahme schickten sie an die Experten der Polizei. Die bestätigte den Fund und die Wasserwacht sperrte den Bereich. Bis Montag konnten die Anwohner ihren Badesteg  nur eingeschränkt nutzen, dann holte das Räummittelkommando die Granate aus dem See. Noch während der Absperrarbeiten wurden die Retter zurück zur Wasserwachtstation in Hofheim gerufen. Ein Mann war gestochen worden und lag ohnmächtig am Boden. Eine schwere allergische Reaktion. Zum Glück kam er noch während der Behandlung wieder zu Bewusstsein. Er war das letzte Mal vor 30 Jahren Opfer eines Insektenstichs und hatte seine Allergie bereits völlig vergessen.  Kurze Zeit später alarmierte eine Mutter den Rettungsdienst, weil sich ihr Kind in den Finger geschnitten hatte. Zunächst vermutete man sogar, der Finger wäre amputiert. Doch der herbeigerufene Notarzt konnte Entwarnung geben. Auf dem Staffelsee sorgten am Sonntag vor allem Paddler für Aufregung, die die Hitze und den Wind offensichtlich unterschätzt hatten und völlig erschöpft darum baten vom See geholt zu werden. Was die herbeigerufene  Wasserwacht auch gerne tat. Neben den SUPs hielten vor allem gekenterte Segler die Einsatzkräfte  auf Trab. Mehrmals mussten sie zum Aufrichten der Boote ausrücken. Bereits am Samstag waren alle Retter der Wasserwachtstation Uffing/Seehausen im Einsatz. Sie suchten einen 52-jährigen, den eine Bekannte vermisste. Die beiden waren getrennt voneinander schwimmen gegangen, der Mann jedoch nicht ans Ufer zurück gekehrt. Wie erst bei einer großen Übung im April trainiert, bildete die Wasserwacht schnell eine lange Suchkette. Weil die Suche jedoch erfolglos blieb, alarmierte man immer mehr Einsatzkräfte. Schließlich waren 45  Retter der Wasserwacht im Einsatz, unterstützt von Feuerwehr und Polizei. Ein Wasserwacht-Taucher fand den Ertrunkenen schließlich eine Stunde nach der Alarmierung  in elf Meter Tiefe. "Leider blieben alle Reanimationsversuche erfolglos", sagt Dominik Warnstorff. "Aber auch das Bergen von Unfallopfern gehört zu unseren Aufgaben."

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news-268 Thu, 06 Jun 2019 14:46:04 +0200 Wasserwacht ist auf Badesaison vorbereitet. /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/wasserwacht-ist-auf-badesaison-vorbereitet.html Der Sommer ist da und damit die Badesaison an den einheimischen Seen eröffnet. Für die über 600 Retter der Wasserwachten im Landkreis heißt dies, die Wasserwachtstationen zu besetzen und vor allem am Wochenende für Sicherheit zu sorgen. Erstmals haben sie sich vor dem großen Ansturm mit einer ganztägigen Übung auf ihren Einsatz vorbereitet. „Zum Glück“, sagt Manuel Achtner, „passiert an unseren Badeseen nur wenig.“ Doch wenn, dann geht es nach der Erfahrung des stv. Technischen Leiters der Wasserwachten im Landkreis meistens um Minuten. Vor allem, wenn jemand an den großen Gewässern vermisst wird. Oft fällt es Angehörigen oder anderen Badegästen erst nach einiger Zeit auf, dass jemand fehlt. Entscheidend für eine erfolgreiche und schnelle Suche ist eine sogenannte Rettungskette, die schnell große Bereiche absuchen kann. Bei einer Übung Ende April haben die Wasserwachten im Landkreis genau das geübt: Schnell möglichst viele Retter zum Suchen ins Wasser zu bekommen. Achtner hat deshalb alle Retter zu einer gemeinsamen Übung ins Strandbad nach Uffing gebeten. Dort wurden alle Abläufe für den Ernstfall geprobt. Neben dem Bilden der lebensrettenden Menschenkette zum Beispiel auch die Rettung eines Unfallopfers mit Tauchern und die Reanimation. Fazit der Übung in den Augen Achtners: „Unsere Retter sind fit.“ Und: „Im Falle eines Falles wollen die Wasserwachten künftig zumindest im ufernahen Bereich auch Badegäste bitten zu helfen.“ Erfahrene Einsatzleiter und Retter kümmern sich dann auch um die Sicherheit der Suchenden. Alle Sucher arbeiten sich an einer Sicherungsleine entlang. „So können wir in kurzer Zeit sehr viele Menschen einsetzen und die Überlebenschancen von Vermissten erhöhen.“

In den letzten Jahren kommt es leider immer häufiger vor, dass vor allem ältere Badegäste einen Herzinfarkt während des Schwimmens erleiden und es dann nicht ans rettende Ufer schaffen. Für sie und andere Besucher an den einschlägigen Badestränden im Landkreis hat Wasserretter Achtner ein paar Tipps.

  • <span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span>Schwimmen Sie vor allem wenn Sie zu einer Infarktrisikogruppe gehören nicht alleine weite Strecken ins offene Wasser. Bleiben Sie lieber in Ufernähe.
  • Kühlen Sie sich vor dem Schwimmen ab. Springen Sie nicht erhitzt ins Wasser.
  • <span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span>Verlassen Sie das Wasser, wenn Sie müde sind oder frieren.
  • <span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"></span>Bewahren Sie die Ruhe. Machen Sie sich sofort lautstark und mit Handzeichen bemerkbar.
  • <span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;">  </span>Sind Sie alleine, informieren sie zum Beispiel einen Nachbarn, wenn Sie schwimmen gehen.
  • <span style="font:7.0pt &quot;Times New Roman&quot;"> </span>Entdecken Sie ein einsames Handtuch, möglicherweise mit Kleidung, das längere Zeit herrenlos bleibt, dann informieren Sie die Wasserretter in Ihrer Nähe oder alarmieren Sie den Notruf unter der 112.
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news-267 Tue, 30 Apr 2019 12:39:44 +0200 39 Landkreisbürger sind nun offiziell fit /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/39-landkreisbuerger-sind-nun-offiziell-fit.html Einen Tag lang boten das Klinikum Garmisch-Partenkirchen, die Gesundheitsregionplus und das Rote Kreuz den Bürgern im Landkreis die Möglichkeit, kostenlos das Europäische Fitnessabzeichen zu machen. Am Abend erklärte Prof. Klaus Bös die Hintergründe des Tests und wie Fitness und Lebenserwartung zusammen hängen. Da kamen selbst Fitnessprofis ins Schwitzen. Etwa drei Minuten im Unterarmstütz verharren, 6m rückwärts laufen, auf einem Bein mit geschlossenen Augen balancieren oder 5 Minuten im Takt steppen. Wer das schaffte, bekam am Ende das Europäische Fitnessabzeichen der Stufe „fortgeschritten“, etwas weniger ambitionierte Teilnehmer absolvierten die 1. Stufe „Basic“. 39 Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis machten erfolgreich mit, darunter die Bürgermeister von Wallgau und Großweil und Garmisch-Partenkirchens 2. Bürgermeister Wolfgang Bauer. Für den Wallgauer Hansjörg Zahler war als Vorsitzender der Gesundheitsregionplus die Teilnahme Ehrensache, sein Großweiler Kollege Manfred Sporer wollte es dagegen wirklich wissen. Und konnte mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Denn der Test bestätigte ihm, dass seine möglicherweise fehlende Fitness einem langen Leben im Landkreis nicht im Wege steht. Denn die Tests beruhen auf jahrzehntelangen Forschungen des Sportwissenschaftlers Klaus Bös an der Universität Karlsruhe. Mehrfach hat der vielfach ausgezeichnete Fitnessforscher bereits die Einwohner seiner Heimatgemeinde Bad Schönborn zum Test geladen. Nun untersucht er zusammen mit europäischen Kollegen im Rahmen des Europäischen Fitnessabzeichens jeden, der teilnehmen möchte. Seine Kernaussage am Abend bei einem Vortrag im Garmischer Kongresshaus: „Inaktivität ist schlimmer als Fehler bei der Aktivität.“ Eindeutig konnte er in seinen Untersuchungen nachweisen, dass vor allem Männer ab dem 40. Lebensjahr körperlich stark nachlassen. Dafür nehmen sie im Schnitt fünf Kilo in zehn Jahr zu.  Das Ergebnis: Diabetes, Bluthochdruck und in der Folge Herzinfarkt und Schlaganfall. Personen, die sich ausreichend bewegen, haben im Alter deutlich weniger gesundheitliche Einschränkungen als Couchpotatoes. Über 70% der Inaktiven leiden im Alter von 70 Jahren und mehr unter Erkrankungen des Herzkreislaufsystem oder haben Probleme mit den Gelenken. Bei Sportlern sind es dagegen nur etwa 20%. „Wer länger und gesünder leben will, der muss sich bewegen, etwa 2 Stunden in der Woche“, so die Empfehlung des Sportwissenschaftlers Bös. Am Abend diskutierten er und Vertreter von Vereinen, Gesundheitsregionplus und AOK, wie der Landkreis Garmisch-Partenkirchen in Bewegung kommen könnte. Einig war man sich, dass es attraktive Angebote braucht. Auch hier hatte Klaus Bös ein paar Tipps im Gepäck. Denn seine Heimatgemeinde Bad Schönborn hat aus ihrer Unterstützung für die Forschung mittlerweile ein erfolgreiches Gesundheitskonzept für die Region gestrickt, dass auch Besucher anlockt. Heute gilt Bad Schönborn auch dank Klaus Bös als deutsche Walking-Hochburg. Durchaus vorbildhaft für andere. Wer Interesse hat, kann die Präsentation von Klaus Bös hier als PDF herunterladen.

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news-265 Mon, 08 Apr 2019 08:01:49 +0200 Das junge Rote Kreuz /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/das-junge-rote-kreuz.html Am Samstag, den 6. April 2019 fand in Oberau der diesjährige Kreisjugendwettbewerb statt. Mit über 100 Kindern und Jugendlichen aus dem ganzen Landkreis als Teilnehmern. Ein großer Erfolg für die Veranstalter und die Jugendarbeit des Roten Kreuzes. 21 Gruppen mit Kindern zwischen sechs und 18 Jahren stellten ihr Sanitätswissen unter Beweis. Geprüft wurde an 8 Stationen das Erste-Hilfe-Wissen in Theorie und Praxis. Aer auch ihre Kreativität und ihr Allgemeinwissen mussten sie unter Beweis stellen. 50 ehrenamtliche Helfer kümmerten sich um die Jugend des Jugendrotkreuzes, der Bereitschaften, Bergwacht und des Schulsanitätsdienstes im Landkreis. Organisiert hat den Wettbewerb das Team um den Oberauer Bereitschaftsleiter Florian Stecker mit Günther Rauchecker, Maik Haas, Rita Schmidt und Silvia Schöttl. Dafür dankten Ihnen der sichtlich beeindruckte stv. Kreisvorsitzender Michael Benedikt und BRK Kreisgeschäftsführer Klemens Reindl. Auch der Leiter des Jugendrotkreuzes Arno Rauscher, der am Ende die 21 Siegerurkunden unterschreiben musste war voll des Lobes. Drei Gruppen müssen nun beim Bezirkswettbewerb im Mai ihr Können unter Beweis stellen, die anderen können im nächsten Jahr beim Kreiswettbewerb in Mittenwald wieder zeigen, wieviel Spaß Erste Hilfe machen kann.

 

 

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news-264 Fri, 15 Mar 2019 11:26:00 +0100 Die Rotkreuzdose: kleine Dose, große Hilfe. /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/die-rotkreuzdose-kleine-dose-grosse-hilfe.html Sind Sie gut vorbereitet auf Notfälle? Nutzen Sie dafür doch die Rotkreuzdose. Mit dieser kleinen, praktischen Lösung können Sie dafür sorgen, dass der Rettungsdienst in einer Notlage alle wichtigen Informationen über Sie oder Ihre Angehörigen erhält. Das ist wichtig, damit die Rettungskräfte alles im Blick haben und die richtigen Entscheidungen treffen können. Wenn in einem Notfall der Rettungsdienst kommt, stellen die Rettungskräfte viele Fragen – oft geht es dabei um lebenswichtige Punkte. Aber was, wenn man diese Fragen selbst gar nicht mehr beantworten kann? Meist helfen dann Angehörige weiter. Wenn jedoch keiner da ist, der Auskunft geben kann, wird es vielleicht kritisch. In solchen Situationen soll die Rotkreuzdose helfen. Sie hält alle wichtigen Informationen für Notlagen bereit.

 

Wer eine Rotkreuzdose nutzt, kann sich frühzeitig und ganz in Ruhe auf Notfälle vorbereiten. Man hinterlegt in der Dose seine Gesundheitsdaten und Medikamentenpläne auf einem Datenblatt. Kontaktdaten von Hausarzt oder Pflegedienst werden ebenfalls notiert, ebenso die der Angehörigen. Wer eine Patientenverfügung hat, kann dies ebenfalls festhalten.

 

Wichtig ist, dass der Rettungsdienst gleich darüber Bescheid weiß, dass es eine Rotkreuzdose gibt. Um dies den Helfern sofort zu signalisieren, gibt es Hinweisaufkleber, die man an der Wohnungstür sowie am Kühlschrank anbringt. Denn der Kühlschrank spielt eine Schlüsselrolle: Er ist immer der Aufbewahrungsort für die Dose. Den Kühlschrank kann man in nahezu jeder Wohneinheit problemlos und sekundenschnell finden.

 

Die Idee zur Rotkreuzdose stammt ursprünglich aus Großbritannien, dort wird das Modell vieltausendfach eingesetzt. Der DRK-Kreisverband Biberach hat den Ansatz als erster Rotkreuzverband in Deutschland aufgegriffen und die Rotkreuzdose im Dezember 2017 hierzulande eingeführt. Seither verbreitet sie sich überall.

 

Sie möchten eine Rotkreuzdose? Die bekommen Sie bei uns als Rotkreuzmitglied und Hausnotrufkunde kostenfrei und ansonsten zum Selbstkostenpreis von 3,00 Euro. Mit der Dose erhalten Sie auch das Datenblatt sowie zwei Aufkleber für die Wohnungstür und den Kühlschrank. Wenn Sie weitere Datenblätter und Aufkleber brauchen, können Sie diese bei uns nachbestellen.

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news-263 Mon, 11 Mar 2019 16:25:37 +0100 Jugendwettbewerb der Kreiswasserwacht /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/jugendwettbewerb-der-kreiswasserwacht.html Am 23. Februar 2019 fand der Kreiswasserwacht-Jugendwettbewerb im Alpspitzwellenbad und im BRK Haus Garmisch-Partenkirchen statt. Bei dem Bewerb konkurrieren Jugend-Wasserwachtgruppen des Landkreises in verschiedenen Schwimmbewerben, Erste-Hilfe-Praxis sowie Knotenkunde und Wasserwacht-Wissen. Abgeräumt hat dieses Jahr die Wasserwacht Jugend Mittenwald. Sowohl in der Altersstufe 2 wie auch in der Altersstufe 3 erreichten die Isartaler den 1. Platz und haben sich somit für den Bezirkswettbewerb qualifiziert. Aber auch die Jugendgruppen aus Oberau, Grainau, Krün-Wallgau und Uffing konnten mit guten Leistungen überzeugen. "Es ist schön zu sehen wie viele Kinder- und Jugendliche sich für das Ehrenamt in der Wasserwacht begeistern", betont Sandro Leiter, Technischer Leiter der Kreiswasserwacht, sichtlich beeindruckt von den Leistungen der Jugendgruppen.

Hier die Endergebnisse im Überblick:

Stufe 1 (Jahrgänge 2011-2009)

1. Platz OG Mittenwald      9.251 Pkt.

2. Platz OG Grainau           9.242 Pkt.

3. Platz OG Krün-Wallgau  7.853 Pkt.

4. Platz OG Uffing              6.546 Pkt.

Stufe 2 (Jahrgänge 2008-2006)

1. Platz OG Mittenwald    10.265 Pkt.

2. Platz OG Krün-Wallgau  9.720 Pkt.

3. Platz OG  Grainau          8.456 Pkt.

4. Platz OG Uffing              8.140 Pkt.

Stufe 3 (Jahrgänge 2005-2003)

1. Platz OG Krün-Wallgau  9.662 Pkt

2. Platz OG Uffing              9.549 Pkt.

3. Platz OG Grainau           9.222 Pkt.

4. Platz OG Oberau            8.718 Pkt.

Maximal können 12.000 Punkte erreicht werden.

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news-262 Mon, 04 Mar 2019 08:30:38 +0100 Helfen vor Ort /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/helfen-vor-ort.html Sie üben jede Woche für den Ernstfall. Die Aktiven der elf Rotkreuz-Bereitschaften im Landkreis. Über 1200 Mal trat er 2018 auch ein. Dann rückten Sie als „Helfer vor Ort“ aus, um in Not geratenen MitbürgerInnen bis zum Eintreffen des Rettungswagens zur Seite zu stehen. Oder um mit der schnellen Einsatzgruppe bei schweren Unfällen zu helfen.
Auf englisch heißen Sie „First Responder“. Weil sie nah dran sind. In elf Gemeinden im Landkreis gibt es den „Helfer vor Ort“, ehrenamtliche Retter, die aber wie die Profis ausgebildet und ausgerüstet sind. Steht ein Rettungswagen nicht unmittelbar zur Verfügung, dann alarmiert die BRK Leitstelle die Ersthelfer der Rotkreuz-Bereitschaften, in einigen Orten stellen auch die Wasserwachten den „Helfer vor Ort“.  Immerhin 1.176 Mal rückten Sie im vergangenen Jahr aus, im Schnitt also drei Mal am Tag. Eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass die Helfer vor Ort ausschließlich ehrenamtlich tätig sind und  oft  auch während der Arbeitszeit in den Einsatz gerufen werden.  77 Mal und damit doppelt so oft wie noch 2017 ging die Schnelle Einsatzgruppe (SEG) der Bereitschaften im Landkreis in den Einsatz. Etwa zu den großen Unfällen auf der B2 zwischen Garmisch-Partenkirchen und Klais oder am  „Hängenden Stein“. bei Oberau. Alle Einsätze leisten die Retter in reinem Ehrenamt, für ihr Engagement gibt es keine Kostenerstattung. Das Material und die Ausrüstung bestreiten die Bereitschaften aus Beiträgen der Fördermitglieder oder Spenden. Besonders die Gemeinden honorieren die Hilfe aus der Nachbarschaft tatkräftig mit Zuschüssen. Insgesamt leisteten sie 2018 2.200 Einsatzstunden. Und weit mehr Übungsstunden. Aber die zählt beim Roten Kreuz niemand.

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news-261 Fri, 25 Jan 2019 11:42:00 +0100 Rotes Kreuz plant Seniorenwohnheim in Grainau /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/rotes-kreuz-plant-seniorenwohnheim-in-grainau.html Zwei Jahre ist der neue Vorstand unter Thomas Schwarzenberger nun im Amt, jetzt werden erste Früchte der Neuausrichtung des Roten Kreuzes im Landkreis erkennbar. Dazu gehört vor allem ein verstärktes soziales Engagement. Erkennbar nun an einem Wohnprojekt für SeniorInnen, das der Kreisverband in Grainau plant. Seit einem Jahr plant Kreisgeschäftsführer Klemens Reindl zusammen mit dem Münchener Architekturbüro Eberhard Kunz den Bau des Seniorenheimes in Grainau. Was auf dem Grundstück am Zigeunerweg entstehen soll, hat mittlerweile sehr konkrete Gestalt angenommen. Geplant wird der Bau eines dreistöckigen Wohngebäudes für 120 BewohnerInnen mit Küche und Sozialräumen sowie Veranstaltungsfläche und einer Cafeteria. Beide sollen auch von der Gemeinde oder örtlichen Vereinen genutzt werden können. Klemens Reindl: „Wir wollen ein offenes Haus, das den BewohnerInnen die Teilhabe am öffentlichen Leben in Grainau ermöglichen und gleichermaßen für die Grainauerinnen und Grainauer zu einem festen Bestandteil des Gemeindelebens werden soll.“ Für die künftigen MitarbeiterInnen will das Rote Kreuz ein eigenes Wohnheim errichten um die Anfahrtswege kurz zu halten. „Wir wissen, dass es im Landkreis schwierig ist, bezahlbaren Wohnraum anzumieten, deshalb möchten wir hier ein eigenes Angebot machen, um auch qualifizierte Arbeitskräfte zu finden.“ Die notwendigen Parkplätze entstehen in einer Tiefgarage. Viel Augenmerk haben die Architekten auf eine möglichst harmonische Einbettung in die vorhandene Naturlandschaft gelegt. „Wir wissen, dass die Lage an diesem naturnahen Ort uns verpflichtet, soweit wie möglich die Fläche offen zu halten und die natürliche Geländeformation zu erhalten“, sagt Architekt Eberhard Kunz. Die notwendigen Eingriffe in die vorhandene Naturlandschaft wurden auf ein Mindestmaß reduziert.

Das Rote Kreuz betreibt in Bayern 127 Seniorenwohnheime und verfügt über entsprechende Erfahrung. „Deshalb wissen wir um den Bedarf im Landkreis“, erklärt der Vorsitzende des Kreisverbandes Thomas Schwarzenberger. „Allein in Grainau leben über 900 Menschen im Alter über 65 Jahren, für die es bislang keine Wohnheimplätze in der Gemeinde gibt. „Wir verstehen uns als regionaler Sozialpartner, der Angebote in der Region für die Region schafft.“ Das Seniorenheim in Grainau betreibt deshalb der Kreisverband auch selbst. „Wir wissen, dass das Grundstück am Zigeunerweg in der Vergangenheit schon Gegenstand zahlreicher Spekulationen war, glauben aber, dass wir mit unserem Vorschlag dringend benötigten Wohnraum für SeniorInnen schaffen, der Grainau auch an diesem Standort bereichern wird.“ Gleichzeitig bietet der Kreisverband jedem Interessierten die Möglichkeit, Einsicht in die Pläne zu nehmen und steht für Gespräche zur Verfügung. „Uns ist es wichtig, dass sich die Einrichtung von den Bürgerinnen und Bürgern Grainaus angenommen wird, deshalb suchen wir das Gespräch mit allen Einwohnern, auch gerade jenen, die dem Vorhaben möglicherweise kritisch gegenüber stehen.“ Wer die Pläne einsehen will, kann sich gerne beim Kreisverband des Roten Kreuzes in der Falkenstraße 9 in Garmisch-Partenkirchen melden.

Nachdem das Projekt am 24.1. im Gemeinderat von Grainau vorgestellt wurde, möchte das Rote Kreuz mit den Planungen nun zügig voran gehen. Klemens Reindl:  „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und freuen uns über die positive Grundsatzentscheidung des Gemeinderates. Nun warten wir auf die Einleitung eines ordnungsgemäßen Planungsverfahrens durch die Gemeinde.“

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news-260 Tue, 15 Jan 2019 17:43:39 +0100 Die Schlacht auf den Dächern und an den Töpfen ist geschlagen /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/die-schlacht-auf-den-daechern-und-an-den-toepfen-ist-geschlagen.html Wenn heute um 18.00 Uhr der Katastrophenalarm im Landkreis Garmisch-Partenkirchen aufgehoben wird, liegen hinter den Einsatzkräften fünf anstrengende Tage. Nicht nur auf den einsturzgefährdeten Dächern im Landkreis, sondern auch in Küchen, Versorgungsfahrzeugen und Ausgebstellen. Insgesamt waren 269 BRK Helfer im Einsatz und haben ca. 2600 Essen, Tee, Getränke und Kaffee an die vielen Einsatzkräfte verteilt. Phasenweise bis zu zehn Mitglieder des Roten Kreuzes waren damit beschäftigt in der Führungszentrale im BRK Kreisverband das Essen für die vielen Helfer zu organisieren. „Die Mahlzeiten wurden in der Unfallklinik Murnau und im Klinikum Garmisch gekocht, vom THW abgeholt  und an die bis zu sieben Ausgabestellen im Landkreis verteilt“ erzählt Christoph Sörgel, stv. Leiter der Rotkreuz-Bereitschaften im Landkreis, der alle fünf Tage den Einsatz für das BRK zusammen mit seinen Kollegen leitete.  Eine gar nicht so einfache Aufgabe, wenn man berücksichtigt, dass zum Teil morgens noch nicht bekannt war, wie viele hungrige Mägen am Mittag zu füllen waren. Unendlich viele Telefonate mit Einsatzleitern vor Ort, mit Fahrern, Helfern, Küchendirektoren und der Führungsstelle im Landratsamt mussten vom BRK Betreuungsdienst geführt werden, damit zu Suppen rechtzeitig auch Löffel vor Ort waren, Semmeln, Käse und Butter sich zu einem Sandwich zusammenfanden. 269 Rotkreuz-Helfer waren während der Winterkatastrophe 2019 im Einsatz, die den meisten Rettern sicherlich als Schlacht um die Töpfe in Erinnerung bleiben wird. Christoph Sörgel: „Wir haben früh erkannt, dass wir mit unserer eigenen Feldküche diese Mengen an Essen nicht herstellen können und deshalb um Unterstützung in den Großküchen der beiden Kliniken im Landkreis gebeten. Die haben uns hervorragend geholfen und rechtzeitig alle Essen gekocht und geliefert.“ „Und geschmeckt hat es am Ende auch noch“, weiß Sörgel aus eigenen Gesprächen mit den Helfern. Um den Überblick über alle Mahlzeitenwünsche zu haben, baute das BRK eine richtige Managementeinheit auf. Dabei konnten Sie auf eine moderne Infrastruktur zurückgreifen, die die EDV-Experten des Roten Kreuzes in Eigenregie in den letzten Jahren aufgebaut haben. Einer von Ihnen: Andreas Gottschling. Als Leiter der Führungsunterstützungsgruppe konnte er jetzt einen Tag lang selbst beobachten, wie die 2600 Essensbestellungen problemlos abgearbeitet werden konnten. „Normalerweise nutzen wir die Systeme, um bei Katastrophen und Unfällen mit vielen Verletzten den zügigen Abtransport zu organisieren, aber es funktioniert auch mit Getränken, heißem Tee und Linsensuppe.“

 Das Fazit des Einsatzes ist aus BRK-Sicht deshalb rundum positiv. „Vor allem die Zusammenarbeit mit dem THW und den Küchen hat auf Anhieb hervorragend funktioniert., obwohl wir das in dieser Form noch nie gemacht haben“, erklärt Christoph Sörgel. Sein Dank gilt Kreisbereitschaftsleiter Michael Debertin, der im Hintergrund um Unterstützung bei den Helfern warb, vor allem aber den  vielen ehrenamtlichen Helfern im Roten Kreuz selbst, die zum Teil bis in die Nacht hineingearbeitet haben und einige anschließend auch noch selbst zum Schaufeln gegangen sind. Unterstützt wurden die Bereitschaften am Einsatzort Krün von der dortigen Wasserwacht unter Leitung von Manuel Achtner.  Die Bergwachten aus dem Landkreis waren mit insgesamt 252 Mann im Einsatz. Zum Teil räumten sie selbst Dächer frei oder sicherten ihre Kollegen von anderen Einheiten. An allen Einsatzorten sicherten Sanitäter des Roten Kreuzes die Einsätze ab. Zum Glück gab es jedoch nur einen kleinen Unfall, bei dem der Betroffene aber nach kurzer ambulanter Behandlung. das Krankenhaus wieder verlassen konnte.

Jetzt werden die Computer im Einsatzzentrum des BRK wieder abgebaut, damit morgen die Mitarbeiter des Kreisverbandes ihre gewohnten Arbeitsplätze beziehen können. Dann beginnt auch für das Rote Kreuz im Landkreis wieder der Alltag.

Tag Einsatzkräfte BRK und Wasserwacht Bergwacht Essensportionen
Freitag, den 11.01.2019 47 14 300
Samstag, den 12.01.2019 56 40 580
Sonntag, den 13.01.2019 76 61 800
Montag, den 14.01.2019 45 72 620
Dienstag, den 15.01.2019 45 65 300
Summe 269 252 2600
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news-256 Mon, 17 Dec 2018 14:42:54 +0100 Rotes Kreuz und Bürgermeister im Landkreis kämpfen gemeinsam gegen Kürzungen bei Krankentransporten /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/rotes-kreuz-und-buergermeister-im-landkreis-kaempfen-gemeinsam-gegen-kuerzungen-bei-krankentransporten.html In schöner Regelmäßigkeit werden im Landkreis Kapazitäten für Rettungsdienst und Krankentransporte gekürzt. Nun sollen laut einem Gutachten 50,5 weitere sogenannte Vorhaltestunden gestrichen werden. Der Geschäftsführer des Kreisverbandes Garmisch-Partenkirchen des Roten Kreuzes, Klemens Reindl warnt vor den Folgen weiterer Einschnitte. Die Bürgermeister im Landkreis unterstützen ihn mit einer gemeinsamen Resolution, die sie einstimmig auf einer Sitzung des Gemeindetages beschlossen haben. Wenn die Kürzungen im Krankentransport so kommen, dann rechnet der Kreisverband des Roten Kreuzes nicht nur mit längeren Wartezeiten für Patientinnen und Patienten, sondern auch mit negativen Folgen für den Rettungsdienst. "Wenn es weniger Krankentransporte im Landkreis gibt, dann müssen eben Rettungswagen ihre Aufgabe übernehmen", erklärt Klemens Reindl.  Und so sieht es auch das Gutachten des Münchener Instituts für Notfallmedizin und Medizinmanagement (INM) vor. Im Ergebnis müssen deshalb  künftig möglicherweise auch Menschen auf die dringend benötigte Hilfe warten, die einen akuten Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben. Und das länger, als es die eigentlich auf der Grundlage des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes vorgeschriebene Hilfsfrist von 12 Minuten vorsieht. "In den letzten Jahren", so Klemens Reindl, "ist die sogenannte Hilfsfristquote im Landkreis stetig gesunken, im Bereich einiger Rettungswachen wie Oberammergau liegt sie bereits unter der vorgeschriebenen Grenze von 80%." Der BRK Kreisverband rechnet damit, dass für den Fall, dass die Kürzungen umgesetzt werden, künftig in etwa 3.600 Einsatzfällen der Rettungswagen zu spät kommen würde. Ein Horroszenario für den Kreisgeschäftsführer und seine Mitarbeiter im Rettungsdienst. "Wenn ein Patient mit einer lebensbedrohlichen  Erkrankung oder Verletzung  nicht schnellstmöglich in die Klinik gebracht wird, dann fällt das immer auf uns zurück."Zwar sieht das sogenannte TRUST III-Gutachten des INM für die kommenden Jahre einen zusätzlichen Rettungswagen in Garmisch-Partenkirchen vor, sowie einen neuen Stellplatz in Rottenbuch, aber mit diesem Zuwachs können gerade einmal die deutlich gestiegenen Einsatzzahlen der vergangenen Jahre kompensiert werden. "Ein weiterer Rettungswagen, der aber mit Krankentransporten beschäftigt ist, bringt Unfallopfern und dringen behandlungsbedürftigen Patientinnen nichts."

Deshalb schlossen sich auch die Chefs der Landkreisgemeinden der Forderung des Kreisverbandes an, keine weiteren Krankentransport-Kapazitäten im Landkreis zu streichen. (Bericht des Garmischer Tagblatts) Der Farchanter Bürgermeister und stv. Vorsitzende des Gemeindetages Martin Wohlketzetter kündigte eine gemeinsame Resolution der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Landkreis an, die die Politik wach rütteln soll. "Wir freuen uns", sagt Klemens Reindl, "dass der Landkreis und die Gemeinden mit uns an einem Strick ziehen. Auch die Verbandsräte des Landkreises im Rettungszweckverband Oberland  haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Am morgigen Dienstag wollen sie auch ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Nachbarlandkreisen Weilheim-Schongau und Bad-Töz-Wolfratshausen überzeugen. Der Zweckverband muss letztlich entscheiden, ob er das Gutachten umsetzt oder versucht mit den Krankenkassen eine Änderung zu verhandeln. "Unsere Bügerinnen und Bürger verlassen sich darauf, dass im Ernstfall der Rettungsdienst schnellstmöglich und vor allem innerhalb der vorgeschriebene Zeit vor Ort eintrifft. In den letzen fünf Jahren ist die Zahl der Einsätze um 21% gestiegen, gleichzeitig wurden die Rettungsmittel aber gekürzt." Dazu Klemens Reindl: "2018 haben wir nach ersten Auswertungen noch einmal einen deutlichen Zuwachs bei Rettungsdienst-Einsätzen und Krankentransporten. Wir sind am Limit."

Wir werden Sie an dieser Stelle über die weitere Entwicklung auf dem laufenden halten. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Presseabteilung, Hr. Jörg Jovy, Tel.. 08821-94321-0

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news-255 Wed, 28 Nov 2018 09:29:56 +0100 Klinikum und Rotes Kreuz kämpfen gemeinsam gegen den Herztod. /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/klinikum-und-rotes-kreuz-kaempfen-gemeinsam-gegen-den-herztod.html Bei einem Herzinfarkt kommt es auf jede Minute an. Wer es binnen 60 min. bis in die nächste Intensivklinik schafft, hat nicht nur eine hohe Überlebenswahrscheinlichkeit, sondern auch gute Genesungschancen. Vorausgesetzt die Rettungskette vom Ersthelfer bis zum Herzkatheter funktioniert reibungslos. Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen und das Rote Kreuz im Landkreis informierten deshalb am 23.11. in einer gemeinsamen Aktion in der Fußgängerzone von Garmisch über die schnelle Rettung im Ernstfall. Knapp 50.000 Menschen sterben jedes Jahr an einem Herzinfarkt. 150  davon im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. „Das ist eine enorm hohe Zahl“, sagt der Geschäftsführer des Klinikums Garmisch-Partenkirchen Bernward Schröter, „aber deutlich weniger als noch vor 25 Jahren.“ 1990 starben noch  fast doppelt so viele Menschen wie heute. Der Grund für den Rückgang: „Die medizinische Versorgung hat sich deutlich verbessert“, weiß Schröter.  „Vor allem dank moderner Technologien wie der Perkutanen Koronaren Intervention (PCI), bei der mit Hilfe eines Katheters verschlossene Herzkranzgefäße nicht nur schnell gefunden, sondern auch wieder geöffnet werden können. Wenn notwednig, können mit Hilfe eines oder mehrerer, sogenannter Stents Engstellen in den Gefäßen dann dauerhaft durchgängig gehalten werden.“ Allerdings gibt es  für eine erfolgreiche Behandlung nur eine enges Zeitfenster von 60 bis 90 min. Mediziner sprechen deshalb auch von der „Golden Hour“ bei der Behandlung akuter Herzinfarktpatienten. Innerhalb dieser ersten Stunde sollte ein Betroffener im Herzkatheterlabor des Klinikums Garmisch-Partenkirchen oder der Unfallklinik Murnau eintreffen. „Wir werden leider immer wieder zu Patienten gerufen, die sich bereits über Stunden, ja zum Teil Tage nach einem Infarkt quälen“ berichtet Klemens Reindl, Geschäftsführer des Kreisverbandes Garmisch-Partenkirchen des Roten Kreuzes.

Um die schnelle Versorgung von Betroffenen weiter zu verbessern, klärten das Rote Kreuz und das Klinikum in einer gemeinsamen Aktion in der Fußgängerzone von Garmisch über die richtige Hilfe im Ernstfall auf. „Wichtig ist“, sagt Reindl, „dass auch bereits bei einem bloßem Verdacht auf einen Infarkt sofort unter der 112 der Notruf abgesetzt wird und damit die Rettungskette in Gang kommt.“ Dazu gehört auch, dass Sie als Ersthelfer vor Ort die wichtigsten, lebensrettenden Maßnahmen bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst ergreifen, also z.B. die sogenannte Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Herzdruckmassage und Atemspende. Wie das funktioniert führten Ausbilder des Roten Kreuzes, sowie Notärzte und Kardiologen aus dem Garmischer Klinikum am Freitag in der Fußgängerzone live vor. Dabei simulieren Darsteller  an verschiedenen Stellen in der Umgebung des Wochenmarktes einen Herzinfarkt. Erste Erkenntnis. Gleich on an einem Marktstand, bei einem Bäcker oder mitten in der Fußgängerzone, immer war sowfort ein Passant zur Stelle der helfen wollte. "Das ist leider nicht immer so", berichtet Klemens Reindl. "Nur in etwa 40% aller Herzinfarkte ist auch ein Ersthelfer zur Stelle und greift ein." Ein Herzinfarkt trifft meistens nicht nur das Opfer, sondern auch sein Umfeld unvorbereitet“, sagt Klinikumsdirektor Schröter. „Wir wollen mit dieser Art eines medizinischen Flashmobs Aufmerksamkeit für das Thema herstellen und gleichzeitig zeigen wie jedermann und jede Frau helfen kann.“ Neben den Experten vor Ort setzen Klinikum und BRK dabei auch auf einen Film zum Thema, den beide in den vergangenen Wochen gemeinsam produziert haben. Und es gibt einen gemeinsamen Flyer, der in jede Hand- und Hosentasche passt und Schritt für Schritt erklärt, wie Erste Hilfe beim Herzinfarkt funktioniert.Er kann beim BRK oder im Klinikum kostenlos bezogen werden und passt unter jede Sonneblende oder in jede Hosentasche.

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news-254 Tue, 27 Nov 2018 10:04:00 +0100 Mitarbeiterversammlung 2018 /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/mitarbeiterversammlung-2018.html Am 22. November 2018 fand die große Mitarbeiterversammlung im Olympiasaal Garmisch-Partenkirchen statt. Viele interessierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fanden sich am Donnerstag, den 22. November 2018 im Olympiasaal ein um allerhand Neuigkeiten zu erfahren. Nach der Begrüßung durch Kreisgeschäftsführer Klemens Reindl und der stv. Vorsitzenden Grit Fugmann konnte gleich Franz Manghofer, Leiter des Bereiches Soziale Dienste und stv. Kreisgeschäftsführer beginnen.

Im Bereich Soziale Dienste ist 2018 viel passiert. In Bad Kohlgrub wurde die offene Ganztagesschule mit 79 Kindern und 8 neuen Mitarbeiterinnen übernommen, die bestehenden Schulen in Oberammergau und Partenkirchen vergrößert. Auch der Fahrdienst hat sich mit der Übernahme des Fahrdienstes Kriner und der Fahrten der Werdenfelser Werkstätten erheblich vergrößert und durch das Siegel "Sicherheit in der Personenbeförderung" zertifiziert. Im Bereich Hausnotruf versorgt das BRK nun rund 750 Teilnehmer rund um die Uhr. Im Bereich Rettungsdienst halten das aktuelle Trust 3 Gutachten und das Rotkreuzhaus in Murnau die Kolleginnen und Kollegen auf Trab. Enrico Corongiu berichtete als Qualitätsbeauftragter über die erfolgreiche Umstellung auf die ISO Norm 9001:2015 in allen Bereichen und die Ereignisse im letzten Jahr.

Abschließend konnte Personalratsvorsitzender Robert Moosburger über die Arbeit des Personalrates informieren. Dazu zählen Aktuelles aus dem Tarifvertrag, Personalien und der diesjährige Betriebsausflug an den Chiemsee. Gemeinsam mit der Geschäftsführung ehrte er an diesem Abend 15 langjährige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Ihre Treue.

 

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news-226 Sat, 24 Nov 2018 10:00:00 +0100 Caritativer Christkindlmarkt /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/caritativer-christkindlmarkt.html Am Samstag, den 24. November 2018 öffnet der caritative Christkindlmarkt in der Garmischer Fußgängerzone wieder seine Türen. Über 20 Vereine und Organisationen sammeln für Ihre Projekte. Es ist schon Tradition, dass der Christkindlmarkt am Richard-Strauss-Platz in der Garmischer Fußgängerzone mit dem caritativen Weihnachtsmarkt beginnt. Einen Tag lang bieten Vereine und Organisationen Kunsthandwerk, Selbstgebasteltes und Handgemachtes. Die Einnahmen kommen den jeweiligen sozialen Projekten zu Gute. Auch das Programm hat mittlerweile Tradition. Nach der Eröffnung des Garmischer Christkindlmarktes stellen Garmisch-Partenkirchens 2. Bürgermeister Wolfgang Bauer und die stv. Vorsitzende des BRK Kreisverbandes Grit Fugmann gemeinsam mit der Werbegemeinschaft Garmisch den Wunschbaum auf. An dem Weihnachtsbaum hängen die Wünsche bedürftiger Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Besucher erfüllen können. "Bisher", so Daniela Karg, Organisatorin des Caritativen Christkindlmarktes für das Rote Kreuz, "konnten wir fast immer alle Wünsche erfüllen."

Die Eröffnung findet um 11.00 Uhr statt. Der caritative Christkindlmarkt endet um 20.00 Uhr.

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news-224 Fri, 16 Nov 2018 15:00:00 +0100 Upcycling Aktion - Aus Alt mach Neu mit Ursula Adler von der Arbeiterwohlfahrt /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/upcycling-aktion-aus-alt-mach-neu-mit-ursula-adler-von-der-arbeiterwohlfahrt.html Am 16. November kann man von 15.00 bis 17.00 Uhr direkt bei uns im Kleiderladen die Fundstücke unter der fachkundigen Anleitung von Ulrike Adler aufpeppen. Unter dem Motto "Aus Alt mach Neu" findet am 16. November 2018 eine Upcycling Aktion im BRK Kleiderladen "Die Kleiderretter" statt. Von 15.00 bis 17.00 Uhr kann man direkt im Laden unter der fachkundigen Anleitung von Ulrike Adler von der Arbeiterwohlfahrt seine Fundstücke aufpeppen. Mit Nadel und Faden und ohne viel Aufwand werden alte Teile veredelt, verändert oder sogar neu entworfen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung kann gerne unter 08821 94 32 10 oder direkt an karg(at)kvgarmisch.brk.de erfolgen.

 Die Kleiderretter freuen sich auch auf Ihren Besuch!

Gerne können auch eigene Kleidungsstücke mitgebracht werden.

 

 

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news-223 Fri, 26 Oct 2018 09:00:00 +0200 Gesundheitstag in Garmisch-Partenkirchen /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/gesundheitstag-in-garmisch-partenkirchen.html Viele Besucher und interessante Gespräche bei den diesjährigen Gesundheitstagen in Garmisch-Partenkirchen. Bei strahlendem Sonnenschein waren wir am Samstag, den 20. Oktober 2018 auf den Gesundheitstagen in Garmisch-Partenkirchen vertreten. Das Hauptaugenmerk lag an diesem Tag auf dem Thema Erste Hilfe. So konnten die Besucher direkt vor Ort ihre Kenntnisse bei einem kleinen Quiz testen und auch mal an die Übungspuppe Hand anlegen. Ein Highlight waren die Erste Hilfe Vorführungen von Ausbilder Markus Wiesböck und Moderator Jörg Jovy, die besonders viele Teilnehmer an den Messestand lockten.

Gemeinsam mit der Rettungshundestaffel und der Bereitschaft Garmisch mit ihrer Schwester Helga haben wir den Besuchern des Gesundheits- und Regionaltages das Rote Kreuz im Landkreis näher gebracht. Vielen Dank an alle Besucher und fleißigen Helfer!

Videoimpressionen vom Gesundheitstag finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=x3N54m7-8ek&feature=youtu.be

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news-222 Sat, 29 Sep 2018 16:00:00 +0200 Landkreisübergreifende Katastrophenschutzübung des Roten Kreuzes /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/landkreisuebergreifende-katastrophenschutzuebung-des-roten-kreuzes.html Gerade bei schwierigen Einsätzen oder großen Gefahrenlagen ist ein reibungsloses Zusammenarbeiten aller Kräfte des Sanitäts- und Rettungsdienstes mit Einsatzeinheiten der Polizei und der Feuerwehr enorm wichtig. In einer Großübung am 28./29. September haben die Rotkreuzler aus den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen gemeinsam mit Kolleg*innen aus Bad Tölz-Wolfratshausen und Weilheim-Schongau ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ein Amoklauf bei einem Konzert, ein versunkenes Boot im Staffelsee und eine Wassernotlage auf der Loisach. Das waren nur einige Szenarien, denen sich die Sanitäterinnen und Sanitäter des Bayerischen Roten Kreuzes stellen mussten. Dabei ging es am letzten Septemberwochenende Schlag auf Schlag. Die Übungsleitung unter Kreisbereitschaftsleiter Michael Debertin hatte sich anspruchsvolle Einsatzsituationen ausgedacht und mit geübten Mimen realitätsnah in Szene gesetzt. Damit war für jeden eine echte Herausforderung dabei: die Taucher der Wasserwacht mussten Personen aus einem untergegangenen Boot befreien, während die Wasserretter mit einer Notlage auf der Loisach beschäftigt waren. Die Sanitäter*innen der BRK-Bereitschaften hatten gemeinsam mit Einsatzkräften der Polizei und des Rettungsdienstes alle Hände voll zu tun, um die Opfer eines Amoklaufs zu versorgen und abzutransportieren. All dies geschah unter den strengen Augen der Übungsbeobachter, die jeden Fehler genauestens registrierten. Nicht um zu kritisieren, sondern um die Leistungen der Helfer*innen noch zu verbessern.

So waren die angereisten Promis dann auch deutlich beeindruckt von der Professionalität der Rettungsaktionen und der Einsatzbereitschaft der Helfer*innen. Und die Kreisbereitschaftsleiter Michael Debertin und Christoph Sörgel konnten neben viel Lob für eine perfekte Übungsorganisation auch mit dem guten Gefühl nach Hause gehen, dass das Rote Kreuz im Oberland auch schwierige Situationen gut bewältigen kann.

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news-221 Fri, 21 Sep 2018 12:45:00 +0200 Stille Helden des Alltags /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/stille-helden-des-alltags.html „Heute möchten wir etwas zurückgeben und Ihnen unseren großen Dank aussprechen“ begrüßt Georg Götz, Geschäftsführer des Blutspendedienstes des BRK (BSD) die Gäste zu einem Abend voller Respekt und Anerkennung. Gemeinsam mit unseren fleißigen Spendern aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind wir in die Erdinger Stadthalle gefahren um unsere ganz persönlichen Helden des Alltags zu ehren. Zusammen mit den Geschäftsführern des Blutspendedienstes Georg Götz und Dr. Franz Weinauer und der Vorsitzenden des BRK Bezirksverbandes Oberbayern Christa Stewens ehrte unser Kreisgeschäftsführer Klemens Reindl die Blutspender für ihre beeindruckende Leistungen.

„Sie sind die stillen Helden des Alltags, ohne die die medizinische Versorgung der vielen Kranken und Verletzten in Bayern so gut wie nicht möglich wäre, betonte Georg Götz.

Das abwechslungsreiche Programm kam bei den Gästen gut an. Entschieden dazu beigetragen hat das Interview-Dreiergespann mit BR-Moderator Michael Sporer, Behindertensportler Felix Brunner und Bergsportlerin Gela Allmann, die sich bereits seit Jahren gemeinsam für die gute Sache einsetzen und der Gleichgültigkeit den Kampf angesagt haben. Insbesondere Gela Allmann und Felix Brunner haben durch ihre Geschichten eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig es ist, sich kontinuierlich als Blutspender zu engagieren, um Menschen ein neues Leben zu ermöglichen. Die beiden engagierten Blutspendedienst-Botschafter berichteten von ihren schweren Unfällen in Island und den bayrischen Alpen, die sie ohne Spenderblut das Leben gekostet hätten. „Wir wären beide nicht hier, wenn es Sie nicht gäbe. Ihrem Beispiel sollten noch viele folgen“ lautet der emotionale Apell von Felix Brunner. Gela Allmann ergänzt: „Ich weiß heute, dass „Schenke Leben, spende Blut“ keine Floskel ist.“

Neben vielen emotionalen Momenten sorgte Kabarettist Chris Boettcher mit verschiedenen Kostproben seines aktuellen Programms für beste Stimmung beim Publikum. Auch unsere Spender waren beeindruckt und gehen weiterhin fleißig zu den lokalen Blutspendeterminen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen um bei der nächsten  Ehrungsveranstaltung wieder mit dabei sein zu können.

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news-219 Fri, 24 Aug 2018 11:48:39 +0200 Großes Ehrenzeichen an Hans Schmidt verliehen /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/grosses-ehrenzeichen-an-hans-schmidt-verliehen.html Hans Schmidt von der Bereitschaft Mittenwald kann auf 50 Jahre aktive Tätigkeit im Bayerischen Roten Kreuz zurückblicken. Dafür verlieh ihm jetzt Staatsminister Joachim Hermann in einer Feierstunde im Odeon im Bayerischen Innenministerium das Große Ehrenzeichen des Freistaats Bayern für 50 Jahre aktiven Dienst im Ehrenamt. Bei der Verleihung im Odeon des Innenministeriums bedankte sich Herrmann bei den zu Ehrenden für ihre unglaubliche Lebensleistung: "Seit einem halben Jahrhundert bringen Sie als fester Bestandteil unseres Hilfeleistungssystems Ihre Fertigkeiten und Erfahrungen für die Gemeinschaft ein. Sie helfen Ihren Mitmenschen in der Not und sind damit ein leuchtendes Vorbild für Solidarität", so der Minister anerkennend.

Der Minister schlug in seiner Rede einen Bogen zurück ins Jahr 1968 – der Zeit des Prager Frühlings, des Vietnamkriegs und der Studentenproteste. "Wenn man bedenkt, was in den letzten 50 Jahren alles passiert ist und sich verändert hat, ist Ihr unverändert beständiges freiwilliges Engagement umso erstaunlicher und verdient allerhöchsten Respekt. Sie haben 50 Jahre lang 'durchgehalten' – zum Wohl für unser Land und seine Menschen", lobte Herrmann. Gerade auch bei einer Reihe größerer Katastrophen im Freistaat sei dieser segensreiche Einsatz von enormer Bedeutung gewesen. Herrmann nannte beispielsweise die beiden schlimmen Hochwasser von 2002 und 2013, bei denen in den betroffenen Gebieten die höchsten Pegelstände innerhalb von 50 Jahren erreicht wurden. "Auch diese Ausnahmesituationen haben Sie nicht dazu veranlasst aufzugeben. Sie haben angepackt und dafür gesorgt, dass unsere Bürgerinnen und Bürger diese schrecklichen Ereignisse bestmöglich überstanden haben. Sie haben damit einen großartigen Beitrag für das Sicherheitsgefühl unserer Bevölkerung geleistet", fasste Herrmann zusammen.

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news-218 Tue, 07 Aug 2018 10:58:32 +0200 35 Grad und es wird noch heißer /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/35-grad-und-es-wird-noch-heisser.html Das nahezu Bilderbuch-Sommerwetter zog am vergangenen Wochenende nicht nur viele Menschen in die Berge sondern auch an die wunderschönen Badeseen und Freibäder im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Unsere Wasserwachten hatten alle Hände voll zu tun. Am Samstag mussten die Wasserwachten am Staffelsee ausrücken um nach einem vermissten Schwimmer zu suchen. Dieser konnte jedoch nach kurze Suche wohlauf gefunden werden. Die Wasserwacht Krün-Wallgau rückte von ihrer Wasserrettungsstation Grubsee mit ihrem Rettungswagen zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten auf die B2 zwischen Kaltenbrunn und Partenkirchen aus um den öffentlich rechtlichen Rettungsdienst zu unterstützen. Weiter ging es am Spätnachmittag mit einem in Not geratenem Schwimmer am Walchensee. Hier rückten ebenfalls die Wasserwacht Krün-Wallgau mit einem Rettungstaucher und die Wasserwacht Grainau mit 4 Rettungstauchern aus, um die örtlichen Kräfte der Wasserwacht Walchensee und Niedernach bei der Suche zu unterstützen. Neben diesen Wasserrettungseinsätzen wurden noch zahlreiche medizinische Hilfeleistungen durchgeführt, denn alle Wasserrettungsstationen fungieren an den Seen auch als Erste-Hilfe-Stationen und sind Anlaufpunkt für Hilfeersuchende. Die Art der Versorgungen umfassen das komplette Repertoire der Notfallmedizin: von der kleinen Schnittwunde über den normalen Bienenstich bis hin zur schweren allergischen Reaktion, zum Herzinfarkt oder schwerverletzten Radfahrer. Alle Wasserretter sind als Sanitäter ausgebildet und die Wasserrettungsstationen und Fahrzeuge sind mit moderner Medizintechnik für die Versorgung von Notfallpatienten ausgestattet.

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news-217 Thu, 26 Jul 2018 11:58:10 +0200 Neues Helfer-vor-Ort-Fahrzeug in Dienst gestellt /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/neues-helfer-vor-ort-fahrzeug-in-dienst-gestellt.html Die Wasserwacht Krün - Wallgau freut sich, jetzt wieder mit einem eigenen Fahrzeug für den Helfer-vor-Ort-Dienst zur Verfügung zu stehen. Die Wasserwacht Krün-Wallgau freut sich ihr "neues" Einsatzfahrzeug für den Helfer vor Ort in den Einsatzdienst zu stellen. Leider mussten sich die Krüner Wasserwachtler nach vielen Jahren von ihrem bisherigem Einsatzfahrzeug trennen. Zu alt und zu viele teure Reparaturen wären fällig geworden.

Daher entschloss sich die Ortsgruppenleitung, das ehemalige Notarzteinsatzfahrzeug Oberammergau zu kaufen und wieder herzurichten. 

Mit dem Skoda Octavia Scout 4x4 haben die Krüner nun wieder ein zuverlässiges Einsatzfahrzeug, welches auch bei schlechten Straßenverhältnissen die Retter sicher ans Ziel bringt.

Wir wünschen stets gute und unfallfreie Fahrt!

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news-216 Wed, 11 Jul 2018 13:57:32 +0200 Aus zwei mach eins /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/aus-zwei-mach-eins.html Der Fahrdienst des Roten Kreuzes im Landkreis Garmisch-Partenkirchen und der Hans Kriner Kranken-Mobilservice aus Seehausen fahren seit dem 1. Juli 2018 in eine gemeinsame Zukunft. Es ist keine Megafusion wie sie die Wirtschaftsmagazine hin und wieder beschäftigt, aber eine echte Firmenübernahme. Und  eine einvernehmliche noch dazu. Seit dem 1. Juli 2018 gehört der Fahrdienst Hans Kriner zum BRK Kreisverband Garmisch-Partenkirchen. Zehn Jahre lang hat Hans Kriner in seinen bekannten weiß-blauen Fahrzeugen Patienten und Patientinnen im Landkreis zum Arzt, zur Dialyse oder nach Hause gefahren. Künftig tragen er und seine 10 MitarbeiterInnen sowie ein Azubi die Dienstbekleidung mit dem roten Kreuz. „Ich wollte mit meinem Fahrdienst noch wachsen und die Weichen für eine langfristige Zukunft meiner Fahrer stellen“, sagt der 56-jährige Hans Kriner. Denn sein Unternehmen und der Fahrdienst des Roten Kreuzes ergänzen sich hervorragend. Während der Kreisverband eher im südlichen Landkreis unterwegs ist und Schülerinnen vor allem zu den Werdenfels-Werkstätten und Bildungseinrichtungen transportiert, fahren Hans Kriner und seine Kollegen vor allem im nördlichen Landkreis und sind auf Patiententransporte spezialisiert. „Wir passen hervorragend zusammen“, stellt deshalb auch der Vorsitzende des Rotkreuz-Kreisverbandes Thomas Schwarzenberger fest. Ihn freut es besonders, dass fast alle Mitarbeiter gerne den Weg zum Roten Kreuz mitgegangen sind. Auch Firmengründer Hans Kriner fährt künftig für das Rote Kreuz. Zusammen mit BRK Kreisgeschäftsführer Klemens Reindl will er nicht nur das Angebot im Landkreis verbessern, sondern ausbauen. „Mobilität ist ein wichtiges Gut“, sagt Reindl, „insbesondere in einem ländlich geprägten Landkreis wie Garmisch-Partenkirchen mit einer Bevölkerung, deren Alter deutlich über dem bayerischen Durchschnitt liegt.“ Für diesen Kundenkreis will das Rote Kreuz sein Angebot erweitern. Unter der zentralen Rufnummer der BRK Fahrdienstzentrale 08821-943 21 21 können Kunden künftig Fahrten bestellen oder sich über den Service des Roten Kreuzes informieren. Zum Beispiel die Klärung der Kostenübernahme mit der Krankenkasse. Der bisherige  Standort der 12 Fahrzeuge  in der Römerstraße in Seehausen bleibt  erhalten. Als erstes wurde mit Vermieter Paul Hagl der Mietvertrag  für die  Halle langfristig verlängert.   Dort werden die weißen Busse derzeit mit dem Roten Kreuz gekennzeichnet. Das neue Outfit seiner Fahrzeuge gefällt Hans Kriner schon einmal: „Eigentlich haben wir schon immer zusammengehört, wir bevorzugen ja die gleiche Fahrzeugmarke und die Grundfarbe unserer Fahrzeuge ist  weiß. Und das Rote Kreuz ist das  bekannteste Logo der Welt.“

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news-215 Wed, 11 Jul 2018 13:40:54 +0200 So vermeiden Sie Badeunfälle /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/so-vermeiden-sie-badeunfaelle.html In vielen Bundesländern haben die Sommerferien begonnen. An den vielen Badeseen im Landkreis herrscht wieder Hochbetrieb. Allerdings: 2017 sind allein in Bayern 86 Menschen beim Baden ums Leben gekommen. Die Wasserwacht hat ihre sechs Wachstationen deshalb vor allem an den Wochenenden und Feiertagen besetzt. Am Staffelsee organisiert Dominik Warnstorff die Rettung. Hier fünf Tipps, die Leben retten können. In vielen Bundesländern haben die Sommerferien begonnen. An den vielen Badeseen im Landkreis herrscht wieder Hochbetrieb. Allerdings: 2017 sind allein in Bayern 86 Menschen beim Baden ums Leben gekommen. Die Wasserwacht hat ihre sechs Wachstationen deshalb vor allem an den Wochenenden und Feiertagen besetzt. Am Staffelsee organisiert Dominik Warnstorff die Rettung. Gefühlt ist der 20-jährige bereits eine Ewigkeit bei der Wasserwacht. „Meine Brüder haben mich schon als Kind mitgenommen, mit 14 habe ich dann begonnen alle Ausbildungen zu machen. Heute ist er technischer Leiter der Wasserwacht Uffing-Seehausen, macht derzeit eine Ausbildung zum Notfallsanitäter beim Roten Kreuz in Murnau. Er ist damit ein echter Rettungsprofi, der die Probleme gerade rund um den Badebetrieb kennt. „Leider können viele Badegäste immer schlechter schwimmen und überschätzen zudem ihre Fähigkeiten.“

Damit es am besten gar nicht erst zu einem Badeunfall kommt, hat er 5 Praxistipps, die helfen ernsten Problemen vorzubeugen.

Keine Sprünge in unbekannte Gewässer
Wenn Sie einen Badeplatz noch nicht kennen, nicht sofort vom nächsten Steg oder Stein ins Wasser springen. Erst die Wassertiefe erkunden und nach möglichen Hindernissen unter der Wasseroberfläche Ausschau halten wie Pfählen von Bootsstegen oder anderem Steinen. Ein Sprung in flaches Wasser kann lebensgefährlich sein. Technische Anlagen und Badeplätze mit Bootsverkehr meiden.

Sonnenschutz verwenden
Ein  Sonnenbrand ist lästig und kann als Spätfolge Ursache von Hautkrebs sein. Ein Sonnenstich beeinträchtigt bereits erheblich die Wahrnehmung und kann sogar zu Bewusstlosigkeit führen. Deshalb sollten vor allem Babys und Kinder sowie Personen mit Glatze einen Sonnenschutz auf dem Kopf tragen. Bei ersten Anzeichen wie einem roten Kopf, Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit, Müdigkeit oder Übelkeit, unbedingt in den Schatten gehen. Auf keinen Fall mehr ins Wasser und medizinische Hilfe holen. Wichtig: Wer viel im Wasser ist, merkt oft nicht, wie stark die Sonne auf dem Kopf brennt.

Eigene Fähigkeiten nicht überschätzen
Schwimmen gehört zu den Sportarten mit dem höchsten Kalorienverbrauch. (ca. 700 kcal / Stunde) Das ist gut für die Figur, geht aber auch schnell an die Kraftreserven. Wer noch dazu ein ungeübter Schwimmer ist, kann ernsthafte Schwierigkeiten bekommen. Deshalb immer innerhalb der eigenen Leistungsgrenzen bleiben. Schwimmen Sie lieber parallel zum Ufer anstatt weit hinaus. Längere Strecken nicht alleine schwimmen. Bei einem Krampf Ruhe bewahren, nicht sofort weiter schwimmen, sondern auf dem Wasser treiben lassen, um dem Muskel Zeit zu geben sich zu regenerieren. Nehmen Sie ein Schwimmbrett mit. Machen Sie sich bei Problemen möglichst durch Handzeichen bemerkbar.

 Aufeinander aufpassen
Eltern sind es gewohnt auf Kinder beim Baden zu achten. Schauen Sie jedoch auch auf andere Erwachsene. Bleibt jemand ungewöhnlich lange im Wasser, suchen Sie nach ihm. Melden Sie sich ab, wenn Sie sich einen längeren Schwimmausflug vornehmen. Suchen Sie die Wasseroberfläche ab. Ertrinkende rufen in der Regel nicht um Hilfe, sondern konzentrieren sich auf die Atmung und versuchen zu schwimmen.

Viel trinken, aber keinen Alkohol Vor allem ältere Menschen haben ein anderes Durstempfinden. Wer zu wenig trinkt, trocknet schneller aus. Bei einer sogenannten Exsikkose steigt das Risiko einen Krampf zu bekommen, das Bewusstsein kann getrübt sein. Deshalb ausreichend trinken.  Alkohol und Schwimmen vertragen sich hingegen nicht gut. Alkohol weitet die Gefäße, selbst bei 20 Grad warmen Wasser (und wärmer werden unsere Seen meist nicht) droht ein Kälteschock. Auch üppiges Essen vor dem Schwimmen sollte man vermeiden.

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news-214 Mon, 02 Jul 2018 16:34:20 +0200 Helfen Sie uns helfen! /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/helfen-sie-uns-helfen.html Das Rote Kreuz im Landkreis wirbt um neue Mitglieder. 2 Monate lang gehen Mitarbeiter von Tür zu Tür und stellen das Rote Kreuz vor. Fördermitglieder unterstützen unsere vielen ehrenamtlichen Helfer und können u.a. den dringend benötigten Neubau der Wache in Murnau unterstützen. Das Rote Kreuz mit seinen über 2000 ehrenamtlichen  Aktiven im Landkreis ist eine starke Gemeinschaft. Unsere Helfer sind zur Stelle bei Katastrophen und Unwettern, kümmern sich um Menschen in Not, helfen wenn Hilfe am notwendigsten ist. Dafür brauchen Sie Ausrüstung, Fahrzeuge, Lager- und Arbeitsräume. Vieles davon beschafft das Rote Kreuz aus den Spenden und Beiträgen seiner Fördermitglieder. „In den nächsten Jahren kommen mit dem Neubau der Wache in Murnau und den gestiegenen Anforderungen an unsere Ausstattung hohe Ausgaben auf uns zu“, erklärt Klemens Reindl, Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes. „Deshalb suchen wir aktiv nach neuen Mitgliedern, die uns helfen gemeinsam diese Herausforderungen zu meistern.“. Mit den Förderbeiträgen unterstützt das Rote Kreuz die ehrenamtliche Arbeit vor Ort, im Katastrophenschutz, bei der Ausbildung von Rettern, Schwimmkursen, Aufsichten der Wasserwacht, beim Engagement für Menschen mit Behinderung.

Am 2. Juli startet das Rote Kreuz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen seine Aktion zur
Mitgliederwerbung. Mitarbeiter des Roten Kreuzes gehen in den Landkreisgemeinden von Haus zu Haus und bitten die BürgerInnen um Unterstützung. „Dabei sind sie als Rot-Kreuz-Mitarbeiter an der Kleidung erkennbar und sie können sich ausweisen. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Nachahmer solche Aktionen nutzen und etwa mit Spendenbüchsen um Bargeld bitten“, sagt Klemens Reindl. Deshalb ist es dem Kreisgeschäftsführer wichtig, dass die Bevölkerung die echten BRK-WerberInnen eindeutig erkennen kann.

So erkennen Sie einen Mitarbeiter des Roten Kreuzes an Ihrer Haustür:

-          Er trägt Kleidung des Bayerischen Roten Kreuzes

-          Er hat eine Ausweiskarte des BRK

-          Er hat ein Tablet bei sich, mit dem er Ihre Daten aufnimmt.

Rot-Kreuz-Werber bitten nicht um Bargeld, die Verwendung von Tablets macht die Datenaufnahme einfacher und sicherer, da alle Daten von Anfang an verschlüsselt gespeichert werden. 

Eine Fördermitgliedschaft im Roten Kreuz bietet Vorteile für alle:
Ein starkes Rotes Kreuz kann seine vielfältigen Aufgaben im Landkreis optimal erfüllen. Gleichzeitig sind wir auch für unsere Fördermitglieder da. Sie, ihre Ehepartner und kindergeldberechtigten Kinder holen wir im medizinischen Notfall kostenfrei aus dem Ausland zurück. Von jedem Punkt der Welt, auch wenn die Krankenkasse eine Kostenübernahme ablehnt.

Die Werbeaktion des BRK dauert etwa zwei Monate und findet in allen 22 Gemeinden des Landkreises statt. Bei Fragen rund um unsere Werbeaktion steht der Kreisverband des Roten Kreuzes unter der Rufnummer 08821-943210 während unserer Öffnungszeiten für Auskünfte zur Verfügung.Oder schreiben Sie uns unter info@kvgarmisch.brk.de

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news-213 Fri, 29 Jun 2018 11:50:11 +0200 Kämpfe in Daraa: Humanitäre Lage in Syrien verschärft sich für Zehntausende /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/kaempfe-in-daraa-humanitaere-lage-in-syrien-verschaerft-sich-fuer-zehntausende.html Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) warnt angesichts der Zuspitzung der Kampfhandlungen im Südwesten Syriens um die Stadt Daraa vor verheerenden humanitären Folgen für die Zivilbevölkerung. „Die Kämpfe werden jeden Tag schlimmer. Wir sind sehr besorgt über die Sicherheit von zehntausenden Zivilisten, die im Süden des Bezirks um Daraa zwischen die Fronten geraten oder bereits auf der Flucht vor Gewalt sind. Eine anhaltende militärische Eskalation könnte die Vertreibung von etwa 200.000 Menschen aus den umkämpften Gebieten zur Folge haben“, sagt Christof Johnen, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim DRK. „Berichten zufolge wurden bei den Angriffen auch zivile Krankenhäuser getroffen. Dadurch verschlechtert sich die bereits jetzt schon ungenügende Gesundheitsversorgung für tausende Menschen dramatisch. Wenn nun zusätzlich auch Versorgungswege unterbrochen und die Importe aus dem Nachbarland Jordanien erschwert werden, kann das zu erheblichen Engpässen bei der Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs führen“, sagt Johnen.

„Die Vertriebenen benötigen sofortige Hilfe und Unterstützung, insbesondere Unterkunft, Nahrungsmittel, Wasser und medizinische Versorgung. Viele von ihnen sind in Richtung der Grenze zu Jordanien geflohen, die allerdings geschlossen ist“, sagt Johnen. Die Gegend ist eine Wüstenregion und es gibt dort keinerlei Zufluchtsmöglichkeit. „Wir fordern die Konfliktparteien und die Nachbarländer auf, sichere Fluchtrouten für die Zivilbevölkerung und eine Grundversorgung, einschließlich lebensrettender medizinischer Maßnahmen, zu gewährleisten. In Daraa darf sich das Drama von Aleppo und Ost-Ghouta nicht ein drittes Mal wiederholen“, sagt Johnen.

Der bewaffnete Konflikt in Syrien geht bereits ins achte Jahr. Das DRK leistet bereits seit 2012 humanitäre Hilfe im Syrien-Konflikt. Derzeit sind in Syrien mehr als 13 Millionen Menschen, und damit mehr als 50 Prozent der Gesamtbevölkerung, auf humanitäre Unterstützung angewiesen – etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder. Der Syrische Arabische Rote Halbmond (SARC), die Schwestergesellschaft des DRK, ist die einzige landesweit tätige Organisation für humanitäre Hilfe. Der SARC leistet monatlich mit Unterstützung des DRK humanitäre Hilfe für etwa 5,5 Millionen Menschen.

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news-212 Fri, 15 Jun 2018 10:30:11 +0200 Eine einsatzreiche Woche geht zu Ende! /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/eine-einsatzreiche-woche-geht-zu-ende.html Die Sonne scheint wieder und die Unwetter haben sich verzogen. Unsere Aktiven haben eine schwere Woche hinter sich, in der gefährliche, langwierige und belastende Einsätze zu bewältigen waren. Wieder einmal haben die Einsatzkräfte der Einsatzleitungen, der Unterstützungsgruppe, der Bereitschaften, der Wasserwacht, der Bergwacht des Betreuungsdienstes und des Rettungsdienstes gezeigt, dass die Menschen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sich auch in schwierigsten Situationen auf sie verlassen können. Die Vorsitzenden des BRK-Kreisverbandes Thomas Schwarzenberger, Michael Benedikt und Grit Fugmann und der Kreisgeschäftsführer Klemens Reindl bedanken sich bei allen Einsatzkräften herzlich für ihren selbstlosen Einsatz und die hohe Professionalität der Einsatzabwicklung. Wir sind stolz auf Euch und freuen uns, dass alle wieder gesund und wohlbehalten nach Hause gekommen sind.

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news-210 Wed, 13 Jun 2018 09:55:21 +0200 Krankenpflege in der Familie: Kurs in Bayersoien /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/krankenpflege-in-der-familie-kurs-in-bayersoien.html Pflegen Sie zu Hause einen Angehörigen oder werden Sie bald jemanden pflegen? Die häusliche Altenpflege durch Angehörige bedeutet immer eine Veränderung. Für alle Beteiligten. Im Kurs "Krankenpflege in der Familie" können Sie sich mit anderen Pflegenden austauschen, erhalten wertvolle Hinweise und fachliche Beratung über medizinische und soziale Themen. Der erste Kursabend findet am 25.06. im Feuerwehrhaus von Bad Bayersoien statt, weitere Termine gibt es nach Absprache.  

 

 

 

 

Kurs Krankenpflege in der Familie

Beginn am 25.06.2018 um 19.00 Uhr


Zeiten
:           weitere Termine auf Absprache

 Ort:                BRK Heim Bad Bayersoien,
                        Am Trahtweg (Feuerwehrhaus)
                        82435 Bad Bayersoien

 Kosten:           60,00 Euro

Abrechnung über die Kranken-/ Pflegekasse ist ggf. möglich!  (Wir beraten Sie gerne)
Anmeldung: schriftlich oder telefonisch bis spätestens 21.06.2018 anmelden (verbindlich, da begrenzte Teilnehmerzahl)

Informationen zu den Kursinhalten:

·         Leben mit der Pflege zuhause
·         Rechtliche und finanzielle Aspekte der Pflege zuhause
·         Physische und psychische Veränderungen im Alter
·         Prophylaxen gegen Zusatzschäden
·         Der Alltag in der häuslichen Pflege, praktische Arbeit am Pflegebett
·         Seelische und körperliche Belastungen der Angehörigen bei der Pflege
·         Interaktion mit dem pflegebedürftigen Menschen
·         Entlastungsmöglichkeiten bei der Pflege

Themen nach Absprache:

·         Umgang mit verwirrten Senioren
·         Pflege von Menschen mit Parkinsonkrankheit
·         Pflege von Menschen nach einem Schlaganfall
·         Pflege rheumakranker Menschen
·         Pflege krebskranker Menschen
·         Pflege durch ehrenamtliche Personen

 

 

Weitere Informationen bekommen Sie vormittags gerne beim

BRK Kreisverband Garmisch-Partenkirchen Falkenstraße 9 82467 Garmisch-Partenkirchen Tel. (0 88 21) 94321-12  Email tichatschke@kvgarmisch.brk.de

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news-209 Wed, 06 Jun 2018 15:02:24 +0200 Gefahrgutunfall in Oberammergau /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/gefahrgutunfall-in-oberammergau.html "LKW-Unfall mit Gefahrgut an der Bärenhöhle", so lautet die Durchsage der Integrierten Leitstelle am Dienstag, den 06.06.2018 um 11:45 Uhr. Und ein Großaufgebot an Rettungskräften machte sich auf den Weg zur Einsatzstelle. An der Bundesstraße 23 zwischen Oberammergau und Ettal hatte ein Lkw-Fahrer bemerkt, dass sich seine Ladung verschoben hatte und dabei waren einige Säcke mit einem Granulat, das bei Kontakt mit der Luft stark ätzend wirkt und die Atemwege reizt, ausgetreten. Der Lkw-Fahrer steuerte den Parkplatz beim sog. "Kraxentrager" an und informierte die Einsatzkräfte. Die ILS Oberland alarmierte den Rettungswagen des BRK aus Oberammergau, sowie des MKT aus Partenkirchen, die Schnelleinsatzgruppe der BRK-Bereitschaft Oberammergau und den Einsatzleiter Rettungsdienst. Die Feuerwehren rückten aus Oberammergau, Garmisch, Grainau und Murnau an. Da sich ein Wassereinsatz aufgrund des gefährlichen Stoffes verbot, musste die Feuerwehr mit entsprechender Schutzausrüstung das Granulat umladen und sichern. Der Rettungsdienst versorgte zwei Personen, die jedoch nicht transportiert werden mussten. Nach ca. 90 Minuten konnte die Bundesstraße wieder für den Verkehr frei gegeben werden. Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Einsatzkräften funktionierte vorbildlich.

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news-205 Mon, 14 May 2018 11:17:21 +0200 80 Jahre Ehrenamt: Ehrung für Anni Endres in Bad Kohlgrub /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/80-jahre-ehrenamt-ehrung-fuer-anni-endres-in-bad-kohlgrub.html Mit 17 wurde Anni Endres Mitglied im Roten Kreuz. Bis vor zwei Jahren half Sie noch beim Blutspenden in ihrer Heimatgemeinde Bad Kohlgrub. 80 Jahre lang engagierte sie sich für andere, als Rot-Kreuz-Schwester im 2. Weltkrieg oder als Bereitschaftsleiterin in Bad Kohlgrub. Für diesen in Deutschland einzigartige ehrenamtlichen Einsatz wurde sie nun von Landrat Anton Speer und der Kreisbereitschaftsleitung geehrt. "Vor so einem Lebenslauf", meinte Speer, "kann man nur den Hut ziehen." Dafür überreichte er ihr die Ehrennadel des Landkreises in Gold. Und er erinnerte daran, dass Anni Endress wahrscheinlich diese schon viel früher bekommen hätte, wenn die ausgezeichnete Skifahrerein sich mehr auf ihren Lieblingssport hätte konzentrieren können. Bei ihr aber hatten Familie und Rotes Kreuz den Vorrang. Für den Kreisvorstand würdigte der stv. Vorsitzende Michael Benedikt die Jubilarin. Und stellte fest, dass es im Deutschen Roten Kreuz wohl niemanden mit mehr Dienstjahren gäbe. Tatsächlich ist Anni Endress das einzige Mitglied im DRK, dass auf 80 aktive Dienstjahre zurückblicken kann. Scherzhaft drohte sie dem versammelten Vorstand an, dass sie jederzeit zurückkehren könnte. Die Bereitschaft Bad Kohlgrub überreichte Anni Endress die Ehrenplakette des BRK in Gold und ernannte sie zur Ehrenleiterin der Bereitschaft. Ganz freiwillig trat Anni Endres nicht ins Rote Kreuz ein. "Ich war ein junges Mädchen" - erzählt die immer noch hellwache 97-jährige - "und die wurden auch auf den bevorstehenden Weltkrieg vorbereitet." Also wurde die junge Anni Rot-Kreuz-Schwester und versorgte während des 2. Weltkrieges Soldaten an der Front. "Das Schlimmste waren einmal 4.000 verletzte Männer an einem Tag, die in unser Lazarett eingeliefert wurden", erinnert sie sich an diese Zeit. Nach dem Krieg zog sie bald nach Bad Kohlgrub. Und weil die resolute Dame auch einiges organisatorisches Geschick besaß wurde sie in den 60er Jahren bereits Bereitschaftsleiterin in ihrer neuen Heimat. Mehr als 30 Jahre lang kümmerte Sie sich verantwortlich um die Hilfe vor Ort, um Blutspenden und den Nachwuchs.

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news-199 Fri, 20 Apr 2018 17:47:16 +0200 Ehrungen für Hubert Märkl, langjährige Mitglieder des Kreisverbandes und Blutspender /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/ehrungen-fuer-hubert-maerkl-langjaehrige-mitglieder-des-kreisverbandes-und-blutspender.html Landrat Anton Speer und Rotes Kreuz ehren 23 Mitglieder und 16 Blutspender für ihr Engagement. Besondere Auszeichnung für Hubert Märkl. Ohne seine ehrenamtlichen Helfer könnte das Rote Kreuz seine vielfältigen Aufgaben im Landkreis nicht erfüllen. Über 8.000 Mitglieder hat der BRK Kreisverband Garmisch-Partenkirchen. Die 23 an diesem Abend von Landrat Anton Speer Geehrten, bringen es zusammen auf 860 aktive Jahre im Roten Kreuz. „Ihr seid ein Vorbild für uns alle“, sagte Speer in seiner Laudatio und bedankte sich im Namen des Landkreises für das große Engagement.

Acht Mitglieder erhielten das staatl. Ehrenzeichen in Silber für 25 Dienstjahre im Roten Kreuz, elf Mitglieder vollendeten 2018  ihre  40 Dienstjahre und erhielten dafür das Staatliche Ehrenzeichen in Gold. Die DRK Ehrennadel in Gold für 50 Jahre Engagement empfingen Anton Seitz und Werner Heichele, Karl Ostler und Helga Zankl-Pastuszak wurden mit derselben Auszeichnung für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Der BRK Kreisvorsitzende Thomas Schwarzenberger dankte den langjährigen Mitgliedern ebenso für ihr Engagement, wie den zahlreichen Blutspendern im Landkreis. Nikolaus Brandner, Georg Flügel und Johann Klotz wurden für 125 Blutspenden geehrt, Michael Buchwieser, Helmut Fischer und Rupert Utschneider für jeweils 100 Blutspenden. „Wir brauchen Menschen“, dankte Thomas Schwarzenberger allen Spendern , „die bereit sind zuverlässig und dauerhaft mit ihrer Spende Leben zu retten“.

Eine besondere Auszeichnung erhielt Hubert Märkl. Der langjährige Vorsitzende der Hans und Klementina Langmatz Stiftung wurde mit der Henry-Dunant-Medaille geehrt, eine besondere Auszeichnung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Dank seines und des Engagements der Stiftung, konnte er den Kreisverband in den letzten Jahren mit großen Spenden unterstützen. Mit dieser Hilfe verbesserte das Rote vor allem die Betreuung von Menschen mit Behinderung und bildete zahlreiche Bürgerinnen und Bürger im Landkreis in Erster Hilfe aus.  

Mit der Henry-Dunant-Medaille, die nach dem Gründer des Roten Kreuzes benannt ist, werden Menschen ausgezeichnet, die sich in ganz besonderer Weise um das Rote Kreuz verdient gemacht haben und sich den Rotkreuzgrundsatz: „Hilfe nach dem Maß der Not“ zum Lebensmotto gemacht haben.

Der Abend fand im Kolpinghaus Garmisch einen würdigen Rahmen und wurde von der Musikgruppe Franz Wackerle und Freunde musikalisch umrahmt.

 

 

Barbara Hutter 25 Dienstjahre / Staatl. Ehrenzeichen in Silber
Michaela Bogner-Stempin  
Carolin Strobl  
Claudia Bielitz  
Michael Eidenschink  
Thomas Häffner  
Sebastian Zieren  
Arthur Wöhnl  
   
Karen Sprenger 40 Dienstjahre / Staatl. Ehrenzeichen in Gold
Christa Werning  
Rosa Heichele  
Gerda Schärfl  
Brigitte Hartmann  
Karl Kuger  
Gertraud Maurer  
Dr. Wolf Brunner  
Thomas Rupprecht  
Albert Angerer  
Klaus Johann Brandner  
   
Anton Seitz 50 Jahre / DRK Ehrennadel in Gold
Werner Heichele  
   
Karl Ostler 60 Jahre / DRK Ehrennadel in Gold
Helga Zankl-Pastuszak  
   
Elisabeth Brück 50 Blutspenden
Michael Lerchenberger  
Tobias Schedler  
Blasius Schmid  
Leonhard Stimpfle  
   
Martin Burkart 75 Blutspenden
Marianne Geiger  
Günther Hauck  
Ignatius Schön  
Andrea Trasberger-Lichtenstern  
Michael Buchwieser 100 Blutspenden
Helmut Fischer  
Rupert Utschneider  
   
Nikolaus Brandner 125 Blutspenden
Georg Flügel  
Johann Klotz  
   
Hubert Märkl Henry-Dunant-Medaille

 

 

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news-198 Mon, 16 Apr 2018 10:10:29 +0200 Geburt im Rettungswagen auf der A95 /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/geburt-im-rettungswagen-auf-der-a95.html Die beiden BRK-Sanitäter Frank Bauer und Toni Koch aus der Rettungswache in Murnau haben am frühen Morgen des Gründonnerstags im Rettungswagen einem Baby auf die Welt geholfen. Auf der Standspur der A95 bei Ohlstadt. Um 4:20 Uhr morgens wurde Mirjana Eidenschink aus Sindelsdorf wach. Durch ein Knacken und Ziehen im Becken. Sie alarmierte ihre Schwester und bereitete sich auf die Fahrt in die Geburtsabteilung des Klinikums in Garmisch vor, als die Wehen in immer kürzeren Abständen kamen. Drei Tage war Simon da schon über den errechneten Geburtstermin, aber nun hatte er es plötzlich sehr eilig. Um 5 Uhr alarmierte Vater Michael den Notruf. Und weil die näher gelegenen Rettungswägen aus Penzberg und Kochel bereits im Einsatz waren, fuhren Frank Bauer und Toni Koch aus Murnau los. Sie hielten die werdende Mutter ab, machten sich auf den Weg nach Garmisch-Partenkirchen, Vater Michael fuhr im privaten PKW hinterher. Doch bei Ohlstadt war Schluss: "Simon wollte auf die Welt". Weil eine Weiterfahrt während der Geburt nicht möglich ist, parkten Sie den Rettungswagen und brachten den Buben zur Welt. "Das habe ich bisher nur einmal erlebt, als junger Auszubildender beim Roten Kreuz", erzählt Rettungsassistent Frank Bauer. Die Geburt verlief völlig problemlos, der zugestiegene Papa Michael konnte sogar noch die Nabelschnur durchtrennen. Und freute sich, dass Simon auf Ohlstädter Flur geboren werden. Denn  Michael Eidenschink ist selbst zwar in Ohlstadt aufgewachse, aber geboren wurde er in Garmisch. Dort wo auch Simon eigentlich zur Welt kommen sollte und nach der Geburt schließlich auch glücklich landete. Als gesunder Bub, 3090g schwer und 52cm groß.

Am Montag besuchten Frank Bauer und Tino Koch die jungen Eltern in Sindelsdorf und brachten dem jungen Simon ein kleines Geschenk mit. Frank Bauer. "Das wird bestimmt nicht das letzte Mal sein, dass wir ihn besuchen."

(Bericht aus Murnauer Tagblatt)

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news-190 Thu, 15 Mar 2018 21:22:00 +0100 Soziale Messe am 24. März in Murnau - Wir sind dabei /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/soziale-messe-am-24-maerz-in-murnau-wir-sind-dabei.html Am 24. März 2018 findet von 10:00 - 18:00 Uhr im Kultur- und Tagungszentrum in Murnau am Staffelsee die erste soziale Messe im Landkreis Garmisch-Partenkirchen statt. Murnau und der Landkreis haben ein vielfältiges Angebot an Hilfsorganisationen und sozialen Einrichtungen. Ziel der sozialen Messe ist es, dieses Spektrum vorzustellen und Bedürftige und Helferinnen und Helfer zusammenzubringen. 

Mehr als 40 soziale Einrichtungen präsentieren ihre Arbeit und geben Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit sich zu informieren, zu vernetzen und auszutauschen. So gibt es auch bei uns im Roten Kreuz viele Möglichkeiten sich ehrenamtlich zu engagieren. 

Der Kreisverband Garmisch-Partenkirchen des Roten Kreuzes ist mit weit über 2.000 aktiven und 7.000 Fördermitgliedern integraler Bestandteil der weltumfassenden Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, die seit über 150 Jahren überall dort aktiv ist, wo Hilfe dringend benötigt wird. Unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen und Mitglieder arbeiten Hand in Hand für die Bevölkerung in Murnau, im gesamten Landkreis und weit darüber hinaus – gemeinsam, aktiv und professionell.

Schauen Sie doch vorbei am Samstag, dem 24. März 2018 im Kultur- und Tagungszentrum in Murnau. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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news-189 Tue, 13 Mar 2018 13:25:59 +0100 Ernstfalltest glänzend bestanden! /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/ernstfalltest-glaenzend-bestanden.html Erstmals mussten wir unser Notstromaggregat im Kreisverband im Ernstfall einsetzen. Der Praxistest lief perfekt! Heute Vormittag gegen 11:00 Uhr gingen die Lichter aus. In Partenkirchen gab es einen flächendeckenden Stromausfall und nichts ging mehr. Alle Computer waren aus, die Fahrdienstzentrale offline und Hausnotruf und Verwaltung ebenso stromlos. Und doch hat es weniger als 10 Minuten gedauert, bis alle Geräte wieder hochgefahren werden konnten und wir wieder in vollem Umfang arbeitsfähig waren. Unser Notstromaggregat war angeschlossen und lief. Trotz Vollbesetzung im Kreisverband an allen Arbeitsplätzen war die Leistungsfähigkeit des Aggregats noch lange nicht ausgeschöpft. Wieder einmal konnte das Rote Kreuz unter Beweis stellen, dass es für Problemsituationen gerüstet ist und arbeitsfähig bleibt.

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news-187 Wed, 07 Mar 2018 16:59:21 +0100 Rotes Kreuz übernimmt Offene Ganztagsschule in Bad Kohlgrub /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/rotes-kreuz-uebernimmt-offene-ganztagsschule-in-bad-kohlgrub.html Alle Mitarbeiterinnen werden vom BRK übernommen. Rotes Kreuz bietet nun Offene Ganztagsschulen an drei Standorten im Landkreis an. Für die etwa 80 Kinder und Jugendlichen, die sich Anfang des Schuljahrs für die offene Ganztagsschule in Bad Kohlgrub angemeldet haben, war es ein Tag wie jeder andere. Mittags gab es etwas zu essen, am Nachmittag kümmerten sich die BetreuerInnen um Hausaufgaben und Freizeit. Nur hinter den Kulissen hatte sich etwas geändert. Denn zum 1.3. übernahm der Kreisverband Garmisch-Partenkirchen des Roten Kreuzes die Trägerschaft über die Offene Ganztagsschule. „Wir freuen uns mit Bad Kohlgrub nun einen dritten Standort im Landkreis betreuen zu können“, freut sich Franz Manghofer, stellvertretender Geschäftsführer des BRK Kreisverbandes. Bürgermeister Franz Degele begrüßt den neuen Partner. „Wir sind froh mit dem Roten Kreuz einen erfahrenen Träger für die Nachmittagsbetreuung an der Grund- und Mittelschule gefunden zu haben.“ Bis Ende Februar hatte die Gemeinde selbst die Ganztagsschule angeboten. Franz Manghofer: „Neben Partenkirchen und Oberammergau sind wir damit nun an drei Orten im Landkreis vertreten. Es ist wichtig, dass auch im ländlichen Raum dringend benötigte Betreuungsangebote zur Verfügung stehen.“

Bei der Offenen Ganztagsschule handelt es sich um ein freiwilliges Betreuungsangebot, das jedoch für viele Kinder und Jugendliche immer wichtiger wird, da häufig beide Elternteile berufstätig sind. Neben einem warmen Mittagessen gehört die Hausaufgabenbetreuung, individuelle Förderung für Schüler und Schülerinnen und ein attraktives Freizeitprogramm zum Angebot einer offenen Ganztagsschule. Sieben Betreuerinnen sowie Christine Adolph-Winkelmeier als Leiterin der OGTS an der Mittelschule und Monika Reindl als Leiterin der OGTS an der Grundschule, kümmern sich auch in Zukunft darum, dass die Offene Ganztagsschule in Bad Kohlgrub Eltern, vor allem aber den Kindern ein attraktives Angebot machen kann.

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news-182 Wed, 21 Feb 2018 07:48:40 +0100 Blutspenden am Aschermittwoch /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/blutspenden-am-aschermittwoch.html Welchen Sinn machen Blutspenden am Aschermittwoch? Diese Frage stellte der Kolumnist Hansmartl im Garmischer Tagblatt an das Rote Kreuz. Hier die Antwort des Kreisgeschäftsführers Klemens Reindl. Lieber Hansmartl.

Vielen Dank für Deine Frage vom Aschermittwoch, die da lautet: Was fängt das Rote Kreuz mit dem alkoholgesättigtem Blut der bekannt faschingsseligen Mittenwalder Narren an. Wir müssen dabei selbstkritisch einräumen, dass uns diese Frage auch einige Mitglieder der Bereitschaft Mittenwald gestellt haben, die selbst seit letzten Donnerstag auf dem Weg von einem Lokal zum nächsten sind.  Deshalb hier die Antwort: Wir gehen davon aus, dass unsere Blutspender nüchtern sind, wenn wir sie zur Ader lassen. Denn wir haben nachgerechnet. Im Schnitt baut ein Mann pro Stunde 0,15 und eine Frau 0,13 Promille ab. Heisst: Wer pünktlich den Kehraus beendet hat, hätte um Mitternacht als Mann rettungsdienstpflichtige 2,4 Promille im Blut haben dürfen, als Frau immerhin noch 2 Promille  und wäre trotzdem um 16.00 Uhr nüchtern im Stuhl zur Blutentnahme gelegen. Mediziner sprechen ab 2,5 Promille Blutalkoholkonzentration von einer schweren Alkoholvergiftung. Wir gehen also nicht ganz zu unrecht davon aus, dass mögliche  Betroffene entweder bereits um Mitternacht in den Armen des Roten Kreuzes gelandet wären, sorgsam umhegt von unseren Rettungsdienstmitarbeitern oder aber am Aschermittwoch auf keinen Fall den Weg zum Blutspenden finden. Schon allein deshalb, weil das Risiko auf der Straße erkannt und in ein unangenehmes Gespräch über die am Morgen eiligst eingereichte Krankmeldung verstrickt zu werden, in Mittenwald nicht von der Hand zu weisen ist. Aber natürlich sind wir nicht naiv und wissen, dass es unter unseren  Mittenwalder Blutspendern vielleicht auch  Faschingsbegeisterte gibt, die in den einschlägigen Faschingshochburgen wie Alpenrose oder Gasthof Gries das 12-Uhr-Läuten überhört haben und deshalb verspätet in die Fastenzeit gestartet sind. Im Prinzip sehen wir die Problematik hier ähnlich: Verschärfend kommt aber in diesen Fällen die weit verbreitete Angst hinzu, möglicherweise beim obligatorischen medizinischen Check enttarnt zu werden. Lieber Hansmartl, gib einmal die Begriffe Alkohol und Blutspende in die von Dir so geliebte Internetsuchmaschine ein, da findest Du in den einschlägigen Ratgeberportalen von gutefrage.net bis zur Apothekenumschau die alles entscheidende Frage offensichtlich alkoholgeschädigter BürgerInnen, die sich trotz Kopfschmerz und Übelkeit  verantwortungsvoll zeigen und die Community um Antwort bitten: Darf ich, oder darf ich nicht, das ist hier die Frage.  Hier noch einmal also ganz offiziell und frisch recherchiert  beim  Bayerischen Blutspendedienst des BRK: Wer am Aschermittwoch abend mit Hilfe seiner beiden Hände bis zwanzig zählen kann, soll lieber zu Hause bleiben. Sein Blut wollen wir nicht. Bleibt noch die Antwort auf Deine Frage, welchen Sinn macht ein Blutspendetermin  am Aschermittwoch, noch dazu in Mittenwald, dem Ort an dem das erhöhte Risiko besteht, dass unsere Spender wegen der Einnahme blutverdünnender Medikamente kurzfristig die Teilnahme absagen. Diese Frage hat uns auch beschäftigt und wir sind erst nach langem Grübeln zu einem Ergebnis gekommen. Wo kann man besser unter Beweis stellen, dass man den Fasching auch wirklich zu Grabe getragen hat und sich ganz dem Fasten zuwendet, als mit einem öffentlichkeitswirksamen  Auftritt beim Blutspenden? Nichts dokumentiert mehr die eigene Bereitschaft zur Enthaltsamkeit als das Anstehen vor einem unserer sieben Spenderstationen am Aschermittwoch. Wer Blut spendet der sagt weithin wahrnehmbar: Ich habe verstanden, ich faste. In diesem Sinne hoffe ich gerade in Mittenwald auf viele nüchterne Spender am Aschermittwoch. Wie es war, sagt Dir morgen Dein 

Klemens Reindl
Kreisgeschäftsführer
BRK-Kreisverband Garmisch-Partenkirchen

Anmerkung:
Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen und anderswo fanden auch bereits früher Blutspendetermine am Aschermittwoch statt. Dabei kam es nie zu Problemen. Alle Blutspender versichern, nüchtern zur Abgabe zu kommen und in den letzten 8 bzw. 12 Stunden keinen Alkohol getrunken zu haben. Zum Blutspendetermin am Aschermittwoch 2018 in Mittenwald kamen über 100 Teilnehmer, soviele wie in Mittenwald üblicherweise. Wir bedanken uns herzlich bei allen Spendern.

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news-178 Wed, 31 Jan 2018 17:16:20 +0100 Anton Böswald erhält Bundesverdienstkreuz /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/anton-boeswald-erhaelt-bundesverdienstkreuz.html Anton Böswald erhält für sein ehrenamtliches Engagement beim Roten Kreuz das Bundesverdienstkreuz Das neue Jahr hat für Toni Böswald mit einer Überraschung begonnen. Denn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeichnete ihn mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande aus. Eine große Ehre und Anerkennung für sein jahrzehntelanges Engagement für das Rote Kreuz und die Menschen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Ob beim Lawinenunglück 1965 auf dem Zugspitzplatt, beim Lawinenabgang in Mittenwald 1982, bei der Gasexplosion im Hotel Riessersee oder beim Ungück des "Gläsernen Zuges" in der Marktgemeinde: Anton Böswald war bei vielen Einsätzen dabei, als Helfer oder Einsatzleiter. Jahrelang leitete er die Bereitschaft Partenkirchen, war Mitglied und Leiter der Kreisbereitschaft und im Vorstand des BRK Kreisverbandes. Als Zeichen der Anerkennung für dieses herausragende Engagement, hat ihm heute Staatssekretär Gerhard Eck im bayerischen Innenministerium die hohe Auszeichnung im Namen des Bundespräsidenten überreicht. Begleitet haben ihn bei seinem ehrenvollen Gang nach München der Kreisvorsitzende Thomas Schwarzenberger und der Ehrenvorsitzende Michael Lidl. Sie gratulierten Anton Böswald als Erste im Namen des Kreisverbandes zum Bundesverdienstkreuz.  

Einen Bericht des Inneministeriums über die Würdigung für Anton Böswald finden Sie unter: http://www.stmi.bayern.de/med/aktuell/archiv/2018/180130verdienst/

Die Liste mit den Ausgezeichneten Bundesbürgern, darunter Anton Böswald,  vom 1. Januar 2018 finden Sie hier: 

http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/Bekanntgabe-Ordensverleihung/1801-Verleihungen.html;jsessionid=4F47617A9CEAF36FADDCBD6E11B8E146.2_cid387

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news-173 Thu, 25 Jan 2018 12:28:41 +0100 Zum tragischen Tod von Christian N. /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/zum-tragischen-tod-von-christian-n.html Mit großer Betroffenheit hat der Kreisverband Garmisch-Partenkirchen des Roten Kreuzes vom Tod Christian N. erfahren. Christian leistete seinen Zivildienst beim Roten Kreuz und war uns auch darüber hinaus verbunden. Regelmäßig arbeitete er als hauptamtlicher Rettungssanitäter für den BRK Rettungsdienst um sich seinen großen Traum vom Fliegen zu erfüllen. Es ist tragisch, dass der ihn nun bei einem Zusammenstoß seines Rettungshubschraubers mit einem Kleinflugzeug am Dienstag dieser Woche sein Leben kostete. Unsere große Anteilnahme gilt der Familie, den Freunden und allen, die Christan nahe standen. news-170 Fri, 12 Jan 2018 11:59:51 +0100 Zwei neue Gewinner beim Blutspende Gewinnspiel /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/zwei-neue-gewinner-beim-blutspende-gewinnspiel.html Spenden Sie Blut und gewinnen Sie zwei Konzertkarten für das Schlosshotel Elmau Maximilian Bauriedl und Petra Hofer freuen sich über je zwei Eintrittskarten für ein exklusives Konzert im Schloss Elmau. Gewonnen haben sie die Tickets beim Blut spenden. Denn seit Mitte des letzten Jahres verlost der BRK Kreisverband regelmäßig unter allen Teilnehmern bei den verschiedenen Spendeterminen im Landkreis, 2x2 der begehrten Karten. Auch im Frühjahr 2018 gibt es wieder Konzertkarten für das Schloss Elmau zu gewinnen. Wenn man an einem der BRK-Termine zum Blutspenden kommt. Die nächsten Termine im Landkreis finden Sie unter: www.blutspendedienst.com/blutspendetermine. In der ersten Jahreshälfte erwarten die potentiellen Gewinner unter anderem das Lorenza Borrani Quintett, die Pianistin Alice Sara Ott oder das Letizia Moreno Quintett. Die Konzerte im legendären Konzertsaal des Schlosshotels gehören zu den kulturellen Highlights im Landkreis. Über 200 Veranstaltungen finden jährlich in Elmau statt.

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news-169 Fri, 12 Jan 2018 11:01:35 +0100 Rettungsschwimmerkurs der Wasserwacht Grainau /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/rettungsschwimmerkurs-der-wasserwacht-grainau.html Schwimmen macht fit, Retten macht stark. Die Wasserwacht Grainau bietet im Februar 2018 einen Kurs für Rettungsschwimmer, der auf die Prüfung zum Deutschen Rettungsschwimmerabzeichen (DRSA) in silber vorbereitet. Wer häufig mit anderen zum Schwimmen geht, eine Jugendgruppe leitet, als Badeaufsicht oder Bademeister arbeitet, sollte nicht nur gut schwimmen können, sondern auch retten. Die Wasserwacht Grainau bietet deshalb im Februar im Zugspitzbad Grainau einen Kurs für Rettungsschwimmer an. Der Kurs umfasst vier, jeweils zweistündige Praxiseinheiten im Schwimmbad und drei, jeweils dreistündige Theorieabende. Der Kurs kann mit der Prüfung zum Deutschen Rettungsschwimmerabzeichen in silber oder bronze abgeschlossen werden. Voraussetzung für die Prüfung ist der Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurses aus den letzten drei Jahren. Die Anforderungen im Kurs richten sich nach dem Abzeichen in silber. Die Gebühr beträgt 40,00 € (ohne Eintritt ins Schwimmbad), die Prüfung 30,00 €. Teilnehmer müssen mindestens 15 Jahre alt sein.

Bei der Prüfung werden theoretische Kenntnisse und praktische Fertigkeiten geprüft. Die sind beim Rettungsabzeichen in silber:

Prüfungsleistungen DRSA Silber

- Mindestalter: 15 Jahre 
- 400m Schwimmen in höchstens 15 Minuten
- 300m Schwimmen in Kleidung in höchstens 12 Minuten, anschließend im Wasser entkleiden
- 25m Streckentauchen
- Dreimal Tieftauchen von der Wasseroberfläche
- 50m Transportschwimmen
- Fertigkeiten zur Befreiung aus Halsumklammerung und Halswürgegriff von hinten
- 50m Schleppen in Kleidung,
- Durchführung der Wiederbelebung
- Kombinierte Übung
- Theoretische Kenntnisse

Die Termine:
<span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Sa 03.02.18</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">10:00 Uhr</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">12:00 Uhr </span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Schwimmbad</span>
<span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Fr. 09.02.18</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">19:00 Uhr</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">21:00 Uhr</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Theorie</span>
<span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Sa 10.02.18</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">10:00 Uhr</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">12:00 Uhr</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Schwimmbad</span>
<span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Fr. 16.02.18</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">19:00 Uhr</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">21:00 Uhr</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Theorie</span>
<span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Sa 17.02.18</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">10:00 Uhr</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">12:00 Uhr</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Schwimmbad</span>
<span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Fr. 23.02.18</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">19:00 Uhr</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">21:00 Uhr</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Theorie + Prüfung</span>
<span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Sa 24.02.18</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">10:00 Uhr</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">12:00 Uhr</span> <span style="font-size:10.5pt; font-family:&quot;Helvetica&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:#4B4F56">Schwimmbad</span>

 

Interessiert und Sie wollen weitere Informationen:
www.wasserwacht.bayern/rettungsschwimmer-werden/rettungsschwimmabzeichen-silber.html

Sie benötigen noch einen Erste-Hilfe Kurs: hier finden Sie unsere Termine im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.
http://www.brk-gap.de/nc/angebote/erste-hilfe/rotkreuzkurs-erste-hilfe.html

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news-167 Sun, 07 Jan 2018 11:32:00 +0100 Einsatzreicher Jahreswechsel für die Bereitschaft Murnau /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/einsatzreicher-jahreswechsel-fuer-die-bereitschaft-murnau.html Die BRK Bereitschaft Murnau hat einen einsatzreichen Jahreswechsel hinter sich. Gleich mehrere Helfer-vor-Ort Einsätze mussten bewältigt werden. Weihnachten die Stade Zeit? Nicht für die Helferinnen und Helfer der BRK Bereitschaft Murnau. Als Helfer-vor-Ort sind sie immer dann unterwegs, wenn die Zeit bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes überbrückt werden muss. Denn bei kritischen Notfallsituationen, wie einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Darüber hinaus unterstützen sie aber auch den Rettungsdienst bei Einsatzspitzen.

Hier ist es dann auch unerheblich, ob der Alarmierungszeitpunkt an Weihnachten ist oder nicht. "Unsere Helferinnen und Helfer sind mit Funkmeldeempfänger ausgestattet, werden von der Integrierten Leitstelle Oberland (ILS) alarmiert und können so innerhalb kürzester Zeit zum Notfallort in und um Murnau ausrücken", so Markus Rosenberger - Bereitschaftsleiter der BRK Bereitschaft Murnau. "Die Ausrückzeiten von 3-5 Minuten nach Alarmierung können sich hierbei durchaus sehen lassen." 

Weit über 10 Einsätze hatten die Helfer-vor-Ort zwischen Heilig Abend und Heilige Drei Könige zu bewältigen. Darunter unter anderem ein vermeintlicher Brand in einer Schreinerei in Huglfing, eine weitere ausgelöste Brandmeldeanlage, eine gestürzte Person im Obermarkt, Atemnot und ein Hintergrund-Rettungsdienst Einsatz in Bad-Kohlgrub zum Abtransport einer verunglückten Skifahrerin.

Diese Einsätze werden ehrenamtlich von den Helferinnen und Helfern der BRK Bereitschaft abgewickelt. Ehrenamtlich schließt professionell nicht aus. Der Ausbildungsstand reicht von Notärztin, Notfallsanitäter, Rettungsassistent über Rettungssanitäter bis hin zum Sanitäter und wird durch kontinuierliche Aus- und Fortbildungen hoch gehalten, um im Notfall qualifizierte und professionelle Hilfe leisten zu können.

 

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news-165 Fri, 22 Dec 2017 12:11:04 +0100 Der Winter ist sicher /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/der-winter-ist-sicher.html Die Wintersaison 2017/18 hat begonnen. Das Rote Kreuz ist mit einem eigens bereit gestellten Krankentransportwagen dabei. Die Wintersaison kann kommen. Nicht nur, weil heuer wieder einmal vor Weihnachten in den Bergen ordentlich Schnee gefallen ist, sondern auch weil das Rote Kreuz wieder eigens einen Krankentransportwagen für die Absicherung der Pisten zur Verfügung stellt. "Der sogenannte Ski-KTW übernimmt vor allem Transporte von verunglückten Skifahrern und Snowboardern ins nahe gelegene Klinikum Garmisch-Partenkirchen", weiß Kreisgeschäftsführer Klemens Reindl. "Die Patienten werden von der Bergwacht versorgt und dann an den Talstationen vom Rettungsdienst übernommen." Der Ski-KTW ist ein zusätzliches Angebot an den Wochenenden und Feiertagen, um dem hohen Besucheraufkommen und damit leider auch vermehrten Unfällen auf der Piste Rechnung zu tragen. Das Fahrzeug bietet alle Einrichtungen für eine Notversorgung. Neben dem Ski-KTW sind natürlich auch alle anderen Fahrzeuge im Rettungsdienst weiterhin im Einsatz.

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news-164 Sun, 17 Dec 2017 11:24:29 +0100 Neue Auszubildende beim BRK /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/neue-auszubildende-beim-brk.html 3 Monate sind unsere neuen Auszubildenden im Rettungsdienst nun dabei. Und haben bereits viel erlebt und gelernt. Eine von Ihnen: die 18-jährige Fabiola Shaw aus Bad Kohlgrub. "Entweder Polizei oder Rettungsdienst". Beides konnte sich Fabiola Shaw prima vorstellen, als sie im letzten Schuljahr ihre Bewerbungen schrieb. Am Ende wurde es der Rettungsdienst im Kreisverband Garmisch-Partenkirchendes BRK. "Ich habe mich riesig gefreut, als ich die Zusage bekommen habe." Seit sie 15 ist engagiert sich die Kohlgruberin bei der Bergwacht, in diesem Jahr wurde sie offiziell Bergretterin und hat bereits ihre ersten Einsätze hinter sich. "Ich wollte immer etwas draussen und mit Menschen machen, vor allem etwas mit viel Abwechslung." Und von all dem bietet der Rettungsdienst reichlich, auch wenn es in den ersten Wochen erst einmal wieder heißt: "die Schulbank drücken." Denn Fabiola beginnt als erste von zwei Azubis die neue, dreijährige  Ausbildung zum Notfallsanitäter. "Damit ist der Rettungsdienst endlich eine gleichwertige Ausbildung", weiß Hans Steinbrecher, Leiter des BRK-Rettungsdienstes im Landkreis. "Auch unsere alten Hasen müssen bis 2021 diese Qualifikation nachholen, meistens in einem zweiwöchigen Lehrgang." Damit ist sicher gestellt, dass alle Retter des Roten Kreuzes über die gleiche, hochwertige Ausbildung verfügen. Fabiola ist eine der ersten in Bayern, die mit dieser Ausbildung in ihren Beruf einsteigen werden. Ab Januar wird sie zum ersten Mal auch als Helferin auf dem Rettungswagen der Wache Murnau mitfahren. Als ausgebildete Bergretterin geht sie mit ihren Kollegen von der Bergwacht Bad Kohlgrub bereits in den Einsatz. Denn dort hat sie bereits eine zweijährige Ausbildung als Sanitäterin abgeschlossen. "Das hilft mir in der Arbeit natürlich enorm", weiß sie. Genauso wie ihre körperliche Fitness. Denn über die Bergwacht ist sie auch zur begeisterten Kletterin geworden, möchte demnächst nach Arco am Gardasee und dann - wenn es auch mit dem Geld klappt - vielleicht einmal nach Argentinien.

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news-163 Wed, 22 Nov 2017 11:05:58 +0100 Der Weihnachtsmarkt von Bürgern für Bürger /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/der-weihnachtsmarkt-von-buergern-fuer-buerger.html Am Samstag, den 25. November findet auf dem Richard-Strauss-Platz in Garmisch der diesjährige Caritative Weihnachtsmarkt statt. Mit sovielen Teilnehmern wie noch nie. Und mit noch mehr originellen Geschenkideen. Die Idee hatten einst Schülerinnen der St. Irmengard Schulen. Einen Weihnachtsmarkt auf dem aussergewöhnliche, selbstgebastelte und individuelle Geschenkideen angeboten werden und die Erlöse aus dem Verkauf zu Gunsten gemeinnütziger Projekte gehen.  Daraus entwickelt hat sich eine langjährige Tradition, um deren Fortbestand sich auch das Rote Kreuz kümmert. Als Veranstalter darf das Rote Kreuz  jedes Jahr  den Rahmen für dieses einmalige Event organisieren, das aus der Vorweihnachtszeit der Marktgemeinde nicht mehr wegzudenken ist. Auch in diesem Jahr nehmen neben dem BRK wieder 14 soziale Organisationen, drei Kindergärten, die evangelische Kirche und natürlich die Irmengard Schulen teil. Zusätzlich bieten Kunsthandwerker Krippen, Weihnachtsschmuck, Puppenzubehör oder Selbstgenähtes an. „Ein Markt mit vielen Überraschungen“, freut sich Daniela Karg, Projektleiterin beim Kreisverband des Roten Kreuzes. Dieses Jahr findet der caritative Christkindlmarkt am 25.11. von 10.00 bis 20.00 Uhr auf dem Richard-Strauss-Platz statt. Offiziell eröffnet wird er um 11.00 Uhr von der 1. Bürgermeisterin der Marktgemeinde Dr. Sigrid Meierhofer und der stv. Vorsitzenden des BRK Kreisverbandes Grit Fugmann. Es spielt die Musikkapelle Garmisch und der traditionelle Wunschbaum mit Wünschen bedürftiger Mitbürger wird aufgestellt. „Jeder kann an sich diesem Tag einen Wunsch aussuchen und jemanden im Landkreis beschenken“, so Grit Fugmann. Um 14:00 Uhr spielen die Blockflötenzwergerl der Musikschule und um 14:30 Uhr hat sich der Nikolaus angekündigt. Am Nachmittag singt noch der Kinderchor (16.00 Uhr) und um 17.00 Uhr stimmt die Musikkapelle Garmisch alle Besucher auf eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit ein. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt.

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news-161 Fri, 17 Nov 2017 13:02:20 +0100 Neu: Erste Hilfe für Wintersportler /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/neu-erste-hilfe-fuer-wintersportler.html Erstmals bietet der BRK Kreisverband in der Wintersaison 2017/18 einen speziellen Erste-Hilfe-Kurs für Wintersportler an. Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen steht für den Wintersport in Deutschland. Die Saison auf der Zugspitze wurde bereits eröffnet und wenn es mit dem Schnee so weitergeht, dann steht einer gelungenen Wintersportsaison nichts im Wege. Ausser es passiert ein Unfall.

Damit man in solchen Situationen weiß was zu tun ist, bietet das Rote Kreuz in Zusammenarbeit mit der Bergwacht künftig die Kurse „Notfalltraining für Wintersportler“ an. Das Angebot richtet sich an Teilnehmer, die sich in ihrer Freizeit oder im Beruf viel auf den Pisten befinden. In vier Stunden erhalten aktive Sportler, Übungsleiter, Trainer und auch alle Interessierten wichtige Informationen, was man bis zum Eintreffen der Bergwacht tun kann. Wichtige lebensrettende Maßnahmen werden in zwei Gruppen praktisch geübt.

Inhalte des Kurses

-      Wie verhält man sich auf der Skipiste

-      Wie sichert man eine Notfallstelle

-      Wie alarmiert man die Bergwacht

-      Was kann man tun, bis die Retter da sind

-      Wie versorge ich Knochenbrüche oder offene Verletzungen

-      Was  tun bei Störung von Bewusstsein, Atmung und Kreislauf

 

Die nächsten Kurs-Termine    

Freitag, 01.12.2017 von 16.00 – 20.00 Uhr
Freitag, 08.12.2017 von 08.00 – 12.00 Uhr

Die Gebühr beträgt 40.- Euro

 

Veranstaltungsort ist der Lehrsaal im BRK-Kreisverband, Falkenstraße 9 in Garmisch-Partenkirchen.

Melden sie sich zu diesen Kursangeboten an:

erstehilfe(at)kvgarmisch.brk.de

oder

telefonisch vormittags unter 08821-94 32 112

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news-160 Wed, 15 Nov 2017 17:14:26 +0100 Blutspender aus dem Landkreis geehrt /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/blutspender-aus-dem-landkreis-geehrt.html Sie helfen uneigennützig, unentgeltlich aber dafür umso wirksamer: 75 oder 100 Blutspenden haben alle geleistet, die zur Ehrung des Bayerischen Blutspendedienstes nach Bad Aibling eingeladen wurden. 298 Personen waren es insgesamt, immerhin 25 von Ihnen kamen aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Dies unterstreicht einmal mehr die große Hilfsbereitschaft der Menschen im Oberland. Blutspender lassen mit Vorliebe Taten sprechen. Sie setzen sich unaufhörlich für andere Menschen ein und retten immer wieder Leben. Solche

gesellschaftlichen Vorbilder sind Alois Wimmer aus dem Landkreis Traunstein, Günter Gumtow aus dem Landkreis Landsberg, Thomas Kell aus

dem Landkreis Bad Tölz –Wolfratshausen und Friedhelm Brandes aus dem Landkreis Berchtesgadener Land. Diese vier Spender haben jeweils 150 Mal ihr Blut für andere gegeben. Damit reihen sie sich in die Riege der bayerischen Topspender ein. Das Geheimnis ihres Erfolgs verrieten sie gestern auf der Blutspenderehrung in Kolbermoor. Hört man ihnen zu, ist Blutspenden keine große Sache: Für sie ist und war es nie schwierig, regelmäßig zu spenden. Man müsse einfach die zahlreichen angebotenen Möglichkeiten ausschöpfen und dazu nach Terminen im eigenen Umkreis Ausschau halten. So integriere sich das Blutspenden wie von selbst als Routine in den Alltag.

In der Alten Spinnerei in Kolbermoor zeichnete der Blutspendedienst des BRK (BSD) gestern insgesamt 298 routinierte Blutspender aus Oberbayern aus, die von 75, über 100, 125, bis hin zu 150 Mal ihr Blut gegeben haben. Sie stammen aus den Kreisverbänden Bad Tölz-Wolfratshausen (28), Berchtesgadener Land (32), Ebersberg (5), Fürstenfeldbruck (8), Garmisch-Partenkirchen (25), Landsberg (23), Miesbach (3), München (15), Rosenheim (37), Starnberg (3), Traunstein (85), Weilheim-Schongau (34). Zusammen kommen die Geehrten auf 26.275 Blutspenden.

Der BSD veranstaltete für diese unermüdlichen Lebensretter einen ausgefüllten Unterhaltungsabend als herzliches Dankeschön. „Sie, liebe lutspenderinnen und Blutspender, haben in vielfacher Weise bewiesen, dass Sie Solidarität leben und Verantwortung für Ihre Mitmenschen übernehmen. Ihr Einsatz macht uns stolz, und er trägt dazu bei, dass mit rund 250.000 Aktiven die Blutspende die größte Bürgerinitiative in Bayern ist“, betonte in seiner Eröffnungsrede Georg Götz, der BSD-Geschäftsführer.

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news-159 Mon, 13 Nov 2017 17:40:27 +0100 Boot zu verkaufen /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/boot-zu-verkaufen.html Die Kreiswasserwacht Garmisch-Partenkirchen verkauft ein ehem. Wasserwachtboot. Die Kreiswasserwacht verkauft ein Motorrettungsboot des Rettungsdienstes Bayern. Wer Interesse hat das Boot zu erwerben, kann sich anhand der Bilder auf dieser Seite oder bei einer Besichtigung vor Ort informieren. Zum Angebot gehört auch der abgebildete Trailer, der dem BRK Kreisverband Garmisch-Partenkirchen gehört.

Boot und Trailer werden gegen Gebot verkauft. Die Veräußerung bzw. der Verkauf erfolgt ohne Garantie und Gewährleistung.
Ihr Gebot richten Sie bitte schriftlich bis 15. Dezember 2017 an den Vorsitzenden der Kreiswasserwacht Marc Lehmann.

Anschrift:
BRK KV Garmisch-Partenkirchen
Kreiswasserwacht - Marc Lehmann
Falkenstr. 9
 82467 Garmisch-Partenkirchen

Nach Terminrücksprache kann das Boot besichtigt  jedoch nicht Probe gefahren werden.

 

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news-158 Wed, 08 Nov 2017 17:41:33 +0100 Wandkalender für das Jahr 2018 /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/wandkalender-fuer-das-jahr-2018.html Erstmals bietet das Rote Kreuz einen attraktiven Schmuckkalender im A3 Format. Mit Landschaftsmotiven aus dem Landkreis auf den Vorderseiten und vielen Informationen über das Rote Kreuz auf den Rückseiten. Den Kalender gibt es nur beim Roten Kreuz und er wird in den nächsten Wochen vor allem auf den vielen Christkindlmärkten zu sehen und zu kaufen sein. Preis: 25,00 €. Der Erlös kommt den ehrenamtlichen Rot-Kreuz-Gemeinschaften vor Ort zu Gute. Der Kalender entstand in Zusammenarbeit mit dem Fotokurs der vhs Murnau. Schön soll er sein, mit deutlichem regionalen Bezug und erkennbar vom Roten Kreuz. So lautete die Aufgabe, die sich der Kreisverband im Juli stellte. Das Ergebnis gibt es nun zu bewundern, an den Ständen der Rot-Kreuz-Gemeinschaften auf den Christkindlmärkten im Landkreis. Die Vorderseiten haben Fotografen der Fotogruppe der vhs Murnau gestaltet. Darunter einzigarige und ungewöhnliche Aufnahmen aus allen Talschaften, die zeigen wie vielfältig und abwechslungsreich unsere Landschaft ist. Auf den Rückseiten können Sie das Rote Kreuz im Landkreis kennenlernen und die vielfältigen Aufgaben, denen sich unsere ehrenamtlichen und hauptamtlichen MitarbeiterInnen für einen sicheren und lebenswerten Landkreis täglich stellen. Ein Kalender also, der Spaß macht und informiert und natürlich auch alle wichtigen Angaben über Feiertage im Jahr 2018 enthält.

Der Kalender kann bei den Gemeinschaften vor Ort oder direkt beim Kreisverband des Roten Kreuzes erworben werden. Preis: 25,00 €. Der Erlös kommt den Gemeinschaften vor Ort und der ehrenamtlichen Tätigkeit im Landkreis zu Gute.

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news-157 Fri, 03 Nov 2017 11:29:27 +0100 Rotes Kreuz überrascht benachteiligte Bürger mit Weihnachtstüten /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/rotes-kreuz-ueberrascht-benachteiligte-buerger-mit-weihnachtstueten.html Auch in diesem Jahr verteilt das Rote Kreuz an Bedürftige im Landkreis wieder prall gefüllte Weihnachtstüten. Mit Lebensmitteln und Süssigkeiten sorgen sie für Weihnachtsstimmung. Bis Mitte November können Bürger oder Vereine Empfänger vorschlagen. Ende November wird die Garage des Roten Kreuzes zur Nikolauswerkstatt. Über 200 Tüten füllen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des BRK Kreisverbandes Garmisch-Patenkirchen jedes Jahr. Mit Keksen, Lebkuchen, aber auch Wurst, Käse und einheimischen Spezialitäten. Die begehrten Stoffbeutel werden dann an Bedürftige im ganzen Landkreis verteilt. Überreicht werden sie von Mitgliedern der Bereitschaften vor Ort. Als Zeichen der Verbundenheit mit sozial Schwächeren in unserer Gesellschaft aber auch mit der Absicht, dass Weihnachten überall im Landkreis Anlass für Freude ist. "Den Inhalt stellen wir so zusammen, dass hoffentlich für jeden etwas drin ist", sagt Sieglinde Vianden, die die Aktion hauptamtlich seit Jahren betreut. "Auch wenn man den Eindruck hat, es geht uns im Landkreis gut oder sogar immer besser, es sind über die Jahre nicht weniger Taschen geworden und wir bleiben auch auf keiner sitzen." Wer in seinem Umfeld jemanden kennt, der vielleicht auch als Empfänger in Frage kommt, kann diesen bis zum 15. November beim Roten Kreuz vorschlagen. Kontakt: vianden@kvgarmisch.brk.de

   

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news-156 Wed, 18 Oct 2017 17:19:30 +0200 Neues Fahrzeug für den BRK-Fahrdienst /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/neues-fahrzeug-fuer-den-brk-fahrdienst.html Seinen Dienstantritt hatte es pünktlich zum Schulbeginn. Der neue Transporter des Roten Kreuz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Gestiftet von der Aktion Mensch, ausgerüstet mit vielen Extras für die Beförderung von Fahrgästen mit Rollstuhl. Erster Testfahrer: Der Uffinger Florian Schweiger. Der Uffinger Florian Schweiger ist auf seinen Rollstuhl und rund um die Uhr auf Betreuung angewiesen. Doch der 18-jährige möchte  nach längerer Krankheit endlich wieder in die Schule. Das BRK machte es nun möglich. Florian wird täglich morgens um 8.30 Uhr in Uffing vor der Haustüre abgeholt und nach Farchant in die Christophorus-Schule gebracht. Ein Pfleger fährt immer mit, die Fahrer wissen worauf es im Ernstfall bei Florian ankommt. Der Bayernfan freut sich auf seinen ersten Schultag. Dazu Franz Manghofer, stv. Geschäftsführer des KV Garmisch-Partenkirchen: „Transporte wie die von Florian stellen uns vor besondere Herausforderungen, zeigen aber auch wie wichtig die Arbeit unserer Fahrer ist. Denn ohne das BRK könnte Florian nicht zur Schule gehen wie andere Jugendliche.“

 

<span style="font-size:11.0pt; font-family:&quot;Calibri&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Um auch Rollstuhlfahrer sicher und einfach transportieren zu können, beschaffte das Rote Kreuz ein neues Fahrzeug mit Hebebühne. Denn neben Schülern wie Florian Schweiger fährt das Rote Kreuz mit dem Fahrzeug auch Rollstuhlfahrer aus den Werdenfelser Behindertenwerkstätten.</span>

Unterstützt hat den Kreisverband die „Aktion Mensch“, die 70 Prozent der Kosten von etwa 60.000 € für das neue Transportfahrzeug übernommen hat. Das Auto fährt nur im Schulfahrdienst und ist besonders für den Transport von Rollstuhlfahrern ausgestattet. Mit einer hydraulischen Hebebühne können die Rollis einfach und sicher ins Fahrzeug gehoben werden.  Franz Manghofer: „Das neue Fahrzeug ersetzt eines unserer ältesten Fahrzeuge mit über 500.000 km und bringt uns in die Lage auch Patienten wie Florian sicher, schnell und vor allem für den Fahrgast angenehm zu transportieren.“

Die Aktion Mensch setzt sich seit über 50 Jahren für die Inklusion von Menschen mit Behinderung ein. Träger sind die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, darunter auch das Deutsche Rote Kreuz und das ZDF. Wenn Sie die Aktion Mensch unterstützen wollen, können Sie ein Los der gleichnamigen Fernsehlotterie kaufen oder sich in einem der 1000 Projekte in Deutschland engagieren.

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news-155 Fri, 13 Oct 2017 14:26:30 +0200 Doppelt engagiert - doppelt wertvoll! /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/doppelt-engagiert-doppelt-wertvoll.html Bayerns Innenminister Joachim Herrmann startet die Kampagne "Doppelt engagiert": eine bayernweite Werbeoffensive für Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt "Wer sich ehrenamtlich bei den Feuerwehren, Hilfsorganisationen oder beim THW einsetzt, zeigt, dass er verlässlich ist, professionell und zielorientiert – und damit ein Gewinn für jeden Betrieb. Doppelt engagiert heißt doppelt wertvoll – für unsere Betriebe und die Menschen in unserem Land!"  schreiben Bayerns Innenminister Joachim Hermann und sein Staatssekretär Gerhard Eck auf der neuen Homepage www.doppelt-engagiert.de. Mit dieser Werbeoffensive soll die Bedeutung des Ehrenamts für die Gesellschaft betont, aber auch der Vorteil für die Arbeitgeber hervorgehoben werden. Wer ehrenamtlich engagierte Menschen beschäftigt, gewinnt besonders motivierte und sozial eingestellte Mitarbeiter*innen, die für jeden Betrieb einen großen Wert darstellen. Getreu dem Motto: "Doppelt engagiert - doppelt wertvoll!"

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news-153 Mon, 25 Sep 2017 15:59:55 +0200 Die Kleiderretter sind da /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/die-kleiderretter-sind-da.html Der BRK Kreisverband Garmisch-Partenkirchen eröffnet in der Bahnhofstraße einen eigenen Kleiderladen. Die Kleiderkammer des Roten Kreuz im Landkreis Garmisch-Partenkirchen vergrößert sich. "Bislang fand der Kleidermarkt mehrmals im Jahr in der Garage des Kreisverbandes statt, künftig gibt es einen richtigen BRK-Kleiderladen", freut sich Kreisgeschäftsführer Klemens Reindl. "Damit rückt das Rote Kreuz auch wieder ein bisschen näher an die Bürger und wird im Herzen der Marktgemeinde sichtbar". Für die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der Kleiderkammer gibt es zur Zeit viel zu tun. Denn bis zum 5. Oktober müssen die vielen Kartons, die in der Falkenstraße lagern in die Bahnhofstraße gebracht, sortiert und die Kleidungsstücke auf Bügel gehängt werden. "Der Laden ist ein echter Second-Hand-Shop für hochwertige Bekleidung, die viel zu schade zum Wegwerfen ist. "Bei uns kann jeder für wenig Geld ein echtes Schnäppchen machen" sagt Daniela Karg, Leiterin des Kleiderladens. "Deshalb auch der Name "Die Kleiderretter", der natürlich an die Kernaufgabe des Roten Kreuzes im Landkreis, die Rettung von Verletzten erinnert, aber auch deutlich machen soll, dass hier wertvolle Kleidungsstücke auf eine 2. Chance in einem neuen Kleiderschrank hoffen. Am 5. Oktober wurde der 40 m2 große Laden von Landrat Anton Speer, dem 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Wolfgang Bauer und dem Kreisvorsitzenden des BRK Thomas Schwarzenberger eröffnet. In seinem Grußwort dankte Landrat Anton Speer vor allem den ehrenamtlichen Helfern des BRK, die sich seit Jahren um die Kleiderkammer kümmern. Thomas Schwarzenberger bedankte sich im Namen des Roten Kreuzes für die Räumlichkeiten, denn der Landkreis ist der Vermieter der Kleiderretter.

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news-152 Sun, 24 Sep 2017 22:14:13 +0200 Blutspenden rettet Leben und wir sagen Danke für die großartige Unterstützung. /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/blutspenden-rettet-leben-und-wir-sagen-danke-fuer-die-grossartige-unterstuetzung.html Heute konnte unsere Glücksfee Vreni wieder 2 glückliche Gewinner aus dem proppevollen Lostopf ziehen: Kresenzia Lindauer und Anton Pfanzelter freuen sich über je 2 Eintrittskarten für ein exklusives Konzert in Schloss Elmau. Sie wollen auch gewinnen? Dann einfach nach der nächsten Blutspende die Teilnahmekarte ausfüllen. news-150 Thu, 27 Jul 2017 15:12:11 +0200 100 Blutspenden und 2 glückliche Gewinner /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/100-blutspenden-und-2-glueckliche-gewinner.html BRK Blutspendemobil in der Garmischer Fußgängerzone wirbt für Blutspende Claudia Zolk spendete noch Blut, als ihr Name aus der Lostrommel gezogen werden.

Ihren Gewinn - 2 Eintrittskarten für ein Konzert im Schloss Elmau - konnte die Garmischerin dann auch gleich beim Verlassen des Blutspendemobils des Roten Kreuzes aus den Händen von Glücksfee Dr. Silke Zimmermann in Empfang nehmen. Die Marketingchefin des Luxushotels hatte 2x2 Eintrittskarten gespendet. „Blutspenden ist ein wichtiges Thema und wir glauben, dass man den Spendern nicht genug für ihre Bereitschaft danken kann.“

Wie wichtig Blutspenden ist weiß die Gewinnerin Claudia Zolk aus eigener Erfahrung. „Mein Vater war lange an Krebs erkrankt und brauchte über 60 Konserven während seiner Behandlung“. Sie geht deshalb regelmäßig zu spenden. Am vergangenen Dienstag zusammen mit 100 anderen Spendern aus dem Landkreis, viele davon zum ersten Mal. Darunter auch der Vorsitzende des BRK Kreisverbandes und Krüner Bürgermeister Thomas Schwarzenberger. „Wir wollen mit dem Blutspendemobil nicht nur werben, sondern auch zu den Menschen vor Ort kommen.“ Und das ist gut gelungen, denn trotz des Dauerregens kamen viele Spender und Interessierte. Thomas Schwarzenberger: „Blut wird ein immer knapperes Gut, deshalb freuen wir uns, wenn die Bevölkerung uns mit Spenden unterstützt Leben zu retten.“

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news-151 Fri, 30 Jun 2017 22:32:00 +0200 Neue Strategie für das Rote Kreuz im Landkreis Ga.-Pa. /aktuell/newsletter/presse-service/meldung/neue-strategie-fuer-das-rote-kreuz-im-landkreis-ga-pa.html Einen Tag lang rauchten die Köpfe im Lehrsaal über der Wache Murnau. 17 Mitglieder des im April neu gewählten Vorstandes des Kreisverbandes tagten, um eine Strategie für die nächsten vier Jahre festzulegen. Noch stehen die Ergebnisse nicht fest. Aber: "Das Rote Kreuz will für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis neue Angebote schaffen", verrät der Vorsitzende und Krüner Bürgermeister Thomas Schwarzenberger. 

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